Zeit für politische Rücktritte
4. Januar 2012, 08:00Zugegeben, ein bisschen Zeit muss investieren, wer Michael Philipps aufgeperlte politische Rücktritte in Deutschland von 1950 bis heute genießen will. Der Aufwand lohnt, denn Philipps 450 Seiten starke Publikation "Persönlich habe ich mir nichts vorzuwerfen" aus dem Jahr 2007 hat nichts an Aktualität verloren ist in der Tat ein purer Lese-Genuss. Und dies nicht etwa, weil die akribisch recherchierten Rücktritte hochrangiger Politiker seit Bestehen der Bundesrepublik bis heute durchweg appetitlich waren.
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Was wäre ein Jahresausklang ohne altbewährte Rankingliste der 100 Peinlichsten Berliner des Jahres? Die tip - Redaktion Berlin hat in guter alter Tradition die ersten zehn Spitzenplätze für die größten Nervensägen vergeben.
In Barsinghausen bei Hannover kämpft sich ein Hausmeister mit ungewöhnlichen Bandagen ins Ratsherren-Amt. Frank Marks, der bei den Kommunalwahlen im vergangenen September als unabhängiger Kandidat in den Stadtrat gewählt wurde, muss unter Beweis stellen, dass er - zumindest als Hausmeister - nur wenig denkt. Eine Provinzposse ohnegleichen.
Europäische Politiker retten in diesen Tagen in größter Hektik und Aufgeregtheit erneut den Euro und damit vermeintlich den gesamten europäischen Kontinent. Der Druck zu einer Einigung scheint groß. Allerdings - kaum jemand versteht noch, was hinter den Türen tatsächlich beraten und vereinbart wird und wem das ganze Spektakel am Ende tatsächlich nutzt.
In den frühen Morgenstunden (MEZ) töteten US-Spezialkräfte
Der Sender BBC erstellte in Kooperation mit der brasilianischen Regierung einzigartige Filmaufnahmen über die letzten unkontaktierten indigenen Völker dieser Welt. Die kurze Doku ermöglicht einen vorsichtigen Blick auf ein unkontaktiertes Indianervolk in der Grenzregion von Brasilien und Peru. Survival International erhielt die Genehmigung, das Material für eine Kampagne zu nutzen und hat eine Petition ins Leben gerufen.
In weniger als 48 Stunden ist es soweit: In Großbritannien wird eine Jahrhunderthochzeit gefeiert. Prinz William, seines Zeichens Hubschrauberpilot und Zweitrangiger auf der Thronfolgerliste, gibt seiner Kate Middelton, die den auserwählten Blaublütler auch zärtlich "My big Willie" nennt, das Ja-Wort. Die inzwischen bekannte Gästeliste ist beeindruckend. Auch Putschisten und solche, die im nahen Verwandtschaftsverhältnis zu diesen fragwürdigen Persönlichkeiten stehen, sind dabei. Ein waschechter Despot fehlt ebenfalls nicht.
Die Regierung in Kairo will dem Nachrichtensender al-Dschasira die Sendelizenz sowie die Journalisten-Akkreditierungen entziehen.
Ich bin heute eher zufällig im Kino gelandet und habe "Eat, Pray, Love" gesehen. Julia Roberts spielt darin eine unglückliche New Yorker Enddreißigerin, die nicht weiß, was aus ihrem Leben noch werden soll. Sobald Alltag in eine ihrer Beziehungen kommt, hat es sich auch schnell mit selbiger. Beim Urteil über den Film muss man fair bleiben. Was erwartet man denn bitteschön, wenn man sich so einen Film anschaut? 



























