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Der Bundestags-
abgeordnete und "Euro-Rebell" erklärt im Interview, dass die Schulden-
schirmpolitik den Euro zerstört, Europa spalten wird und schließlich das Sparvermögen aller vernichtet.

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Prof. Dr. Franz Hörmann

Der Univ.Prof. im Institut für Unterneh-
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Sebastian Nerz (Piraten)

Die Piraten sind klar zum Ändern. Der Bundes-
vorsitzende der Piratenpartei Sebastian Nerz spricht in unserem Interview über Zukunftspläne, Ideologien und Visionen dieser noch sehr jungen Partei.

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Wolfgang Bosbach (CDU)

Der Bundestags
abgeordnete und Vorsit-
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Prof. Dr. Uwe Kamenz

Früher oder später fliegt jedes Plagiat auf, glaubt Professor Kamenz von der FH-Dortmund. Unter Einsatz eines Fujitsu Scanners will er helfen, die Wahrheit schneller ans Licht zu bringen. Politiker zeigen sich wenig begeistert.

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Uwe Schummer (CDU)

Der Bundestags-
abgeordnete möchte "Hartz IV" abschaffen. Die Agenda 2010 sei abgearbeitet, glaubt er und verrät im Interview, was er stattdessen für richtig hält: Eine Agenda 2015 soll es nun richten!

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Der FAZ-Redak-
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view über das breite mediale Interesse zu der seltsamen Publi-
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Dominic Schwickert

Der Politik-
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tung im Zen-
trum der Macht" und stellt seine diesbezüglich gerade erschienene Publikation vor.

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Dr. Jakob Sierig

Der Tübinger Geologe spricht im Interview über Sicherheit und Kosten-Nutzen zum Jahrhundert-
projekt "Stutt-
gart 21" und warnt vor nicht überschaubaren Folgekosten.

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Sebastian Knauer

Der SPIEGEL-Redakteur und Herausgeber der Publikation "Barschel - Die Akte" geriet 1987 auf dem Höhepunkt des Barschel-Skandals selbst in den Sumpf des Polit-Thrillers, als er den toten Politiker auffand.

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Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (SPD)

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Dieter Reicherter

Der ehemalige Richter war viele Jahre als Vorsitzender am Landge-
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Dr. Gregor Gysi (PDL)

Der Fraktions-
vorsitzende im Deutschen Bundestag spricht über die Gründe der weiter um sich greifenden Politikverdrossenheit und erklärt, was er sich für seine Partei in der Zukunft wünscht.

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Wolfgang Grupp, Trigema

Der schwäbische Unternehmer spricht über Globalisierung, Exportwelt-
meister, Hoch-
lohnland Deutschland, Ethik, persönliche Haftungen und erfolgreiche Unternehmensführung.

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Omid Nouripour (Grüne)

Der Verteidi-
gungssexperte von Bündis 90/Die Grünen erklärt, warum ein schneller Abzug aus Afghanistan nicht möglich ist und was es mit den von General McChrystal angekündigten Groß-Offensiven auf sich hat.

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Prof. Dr. M. Hartmann

Sind Hartz IV-Empfänger Deutschlands Sozialschma-
rotzer oder verschleiern lautstarke populistische Parolen den Blick auf ganz andere Tatsachen?

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Omid Nouripour (Grüne)

Der Verteidungs-
Experte sieht viel Klärungsbedarf hinsichtlich des Luftangriffs im afghanischen Kundus. Ein Untersuchungs-
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GEN - DEBATTE:
Gibt es ein Recht auf Dummheit?


SARRAZIN - Debakel


AFGHANISTAN - EINSATZ

HARTZ IV
Artikelsammlung zur größten Sozialreform in der Geschichte der Bundesrepublik

Arbeitsmarkt Deutschland:
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ende 2009 den redaktionellen Betrieb einstellt. Damit soll der Weg für ein automatisiertes Nachrichtenportal geebnet werden.

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Dr. Michael Maier

Der ehemalige Chefredakteur der NETZEITUNG ist sich sicher: Das Ende der Netzeitung ist auch ein Menetekel für die Branche.

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Ein Star-Chirurg auf der Anklagebank

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Mehrteiliges Interview mit dem Ex-"Stern"-
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erstatter Gerd Heidemann, dessen Karriere mit dem Medien-Flop um die gefäl-
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Prof. Dr. C. Pestalozza
Prof. Dr. C. G. Paulus

FU Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin beantworten Fragen zum Finanzmarktstabili-
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STUTTGART 21: "Man hatte den Eindruck, der Staat führe Krieg gegen seine Bürger"

7. Oktober 2010, 09:25
I N T E R V I E W
d-reicherter_spre_0011[Ursula Pidun] Am Donnerstag, den 30. September 2010 demonstrierten erneut zehntausende Bürger im Stuttgarter Schlossgarten gegen das Projekt 21. Bei der Demo, an der unter anderem viele Schüler, Studenten, Hausfrauen, Arbeiter, Angestellte, Unternehmer, Eltern und Großeltern teilnahmen, kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen seitens der Polizei. Mit Wasserwerfern, Pfefferspray, Tränengas und Schlagstöcken ging die Staatsgewalt gegen eine friedvolle Masse von Bürgern aus der Mitte unserer Gesellschaft vor. Dieter Reicherter wurde Augenzeuge dieser Ereignisse. Der pensionierte Richter war elf Jahre als Vorsitzender einer Strafkammer am Landgericht Stuttgart tätig und spricht mit uns über die Ausschreitungen, Demokratie, Ohnmacht und sein persönliches Fazit.

Herr Reicherter, Sie waren Augenzeuge der Vorfälle am 30. September im Stuttgarter Schlossgarten. Welche Erfahrungen haben sie an diesem Tag gemacht?

Ich kam nachmittags gegen 15.30 Uhr in den Schlossgarten, um mir selbst vor Ort ein Bild zu machen. Ich hatte im Radio gehört, dass die Baustelle für die Baumfällarbeiten eingerichtet werden solle, wusste aber nichts von den später behaupteten Ausschreitungen. Der Eingang zum Park war frei zugänglich. Nach ca. 100 bis 200 Metern erreichte ich eine Polizeiabsperrung, die quer über einen asphaltierten Weg und die angrenzende Wiese verlief. Diesseits der Absperrung befanden sich Tausende von Menschen, die sich völlig friedlich verhielten. Der Protest beschränkte sich auf Sprechchöre. Auch die Polizeibeamten waren durchaus freundlich. Die Situation änderte sich, als die Polizei auf dem genannten Weg über die bisherige Absperrung hinaus vorrücken wollte.

Inwiefern änderte sich die Situation?

Ein Wasserwerfer fuhr von weiter hinten in der abgesperrten Fläche auf, ein zweiter etwas weiter hinten seitlich versetzt. Es erfolgten mehrere Aufforderungen über Lautsprecher, den Weg zu räumen, andernfalls erfolge der Einsatz des Wasserwerfers. Auf dem Weg, der bis dahin frei zugänglich gewesen war, befanden sich viele Menschen soweit das Auge reichte. Als der Weg nicht bzw. nur von einem Teil der Menschen freigemacht wurde, rückte der Wasserwerfer 1 vor, ging in Stellung und feuerte schließlich auf die Personen, die noch vorne waren. Diese versuchten, sich mit Schirmen, Plastikplanen und ähnlichem zu schützen, wurden aber förmlich weggepustet. Als der Wasserbeschuss eingestellt wurde, setzten sich einzelne Demonstranten auf den Weg in die Pfützen, worauf erneut der Wasserwerfer in Aktion trat. Urplötzlich und ohne Vorwarnung schwenkten dann die Rohre des Wasserwerfers nach links in Richtung der danebenliegenden Wiese und nahmen die dort völlig friedlich sich aufhaltenden Menschen unter Beschuss.

Gab es denn an dieser Stelle zuvor deutliche Warnhinweise?

Nein, eine Aufforderung, auch die Wiese zu räumen, war nicht erfolgt.

Sie haben sich zu dem Zeitpunkt auch auf der Wiese aufgehalten?

Ich hatte mich zu keinem Zeitpunkt auf dem Weg, sondern immer auf dieser Wiese aufgehalten. Beim völlig überraschenden ersten Angriff wurde ich voll getroffen und war noch nach einigen Stunden völlig durchnässt (eine Möglichkeit zum Kleiderwechsel bestand zunächst nicht, weil ich zuerst zu meiner pflegebedürftigen Mutter fahren und diese betreuen musste). Meine mitgeführten Einkäufe sowie persönliche Unterlagen waren völlig aufgeweicht.

Wie lange dauerte der Beschuss Richtung Wiese an?

Der Beschuss auf die Wiese dauerte ohne erkennbares Ziel längere Zeit an, doch konnte ich hinter einem Baumstamm Deckung suchen und wurde nicht mehr getroffen. Schließlich wurde der Beschuss eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Wasserwerfer nur wenige Meter vorgearbeitet. Bemerkenswert ist, dass anschließend immer wieder Polizeibeamte ohne Kampfausrüstung (vermutlich Führungskräfte) frei, ohne Begleitschutz und Deckung auf dem Stück des Weges zwischen früherer Absperrung und dem Standort des Wasserwerfers hin und her gingen. Schon daraus kann unschwer der Schluss gezogen werden, dass es keinerlei Gewalttätigkeiten der Demonstranten gab.

Sie haben an dem Ort, an dem Sie sich aufgehalten haben, keinerlei Gewalttätigkeiten beobachtet?

Während der insgesamt zwei Stunden, in denen ich vor Ort war, habe ich in diesem Bereich keine einzige Gewaltanwendung von Demonstranten gesehen.

Was geschah denn unmittelbar nach den Angriffen durch die Polizei?

Nach dem Wasserwerferangriff kam es zu einer weiteren höchst gefährlichen Situation, als Polizeibeamte plötzlich entlang des geräumten Wegstückes eine Kette bildeten und die auf der Wiese stehenden Menschen sehr heftig zurückdrängten. Als ich sah, wie die vordersten Menschen wankten, befürchtete ich eine Panik. Insbesondere sah ich die Gefahr, dass Menschen stürzen und zu Tode getrampelt werden würden. Dazu kam es zum Glück nicht, weil das Abdrängen schnell eingestellt wurde.

Es gab viele Verletzte?

Ja, laufend wurden verletzte Menschen von Helfern weggeführt. Die meisten hatten Augenverletzungen (Pfefferspray), es gab aber auch blutende Gesichtsverletzungen. Auch als bekannt wurde, dass jemand das Augenlicht verloren habe, kam es zu keinerlei Gewaltanwendung der Menschenmenge.

Was hat Sie angesichts dieses Desasters, das Sie erlebten, besonders erschreckt?

Ich hatte das Gefühl einer vollkommenen Ohnmacht gegenüber der Staatsmacht. Die gesamte Situation wirkte äußerst bedrohlich. Man hatte den Eindruck, der Staat führe Krieg gegen seine Bürger. Auf den Gesichtern stand Entsetzen. Einige weinten. Die Menge rief immer wieder "Aufhören" und "wir sind friedlich".

Sie haben ein Beschwerdeschreiben auf den Weg gebracht und dort auch die folgenden Worte geäußert: "Gestatten Sie mir die Bemerkung, dass ich einen derartigen Polizeieinsatz gegen friedliche Bürger bislang nur durch Berichte aus China und anderen Diktaturen kannte."

Diese Einordnung ergibt sich aus dem oben Geschilderten. Ich bin durchaus der Meinung, dass der Staat sich gegen Gewalttäter wehren darf und muss. Davon konnte hier aber keine Rede sein. Der Angriff war geeignet, jegliches Vertrauen in unseren Rechtsstaat zu verlieren. Die Angegriffenen waren völlig normale friedliche Menschen, viele alt, davon nicht wenige ersichtlich weit über 70 Jahre, viele aber auch junge Staatsbürger zwischen (geschätzt) 18 und 25 Jahren.

Hatten Sie an dem entsprechenden Tag den Eindruck, dass versucht wurde, das Demonstrationsrecht der friedvollen Bürger einzuschränken?

Es handelt sich um eine Frage zur subjektiven Seite bei den Verantwortlichen, die ich nicht beantworten kann, weil ich die Gründe für das Vorgehen nicht kenne. Objektiv wirkte sich das Vorgehen jedenfalls als Einschränkung des Demonstrationsrechts aus.

Es geht ja im Fall Stuttgart 21 um ein Bauprojekt und nicht um eine Revolution, einen Bürgerkrieg oder einen brutalen Angriff seitens des schwarzen Blocks. Wie ist es möglich, dass vor einem solchen, vergleichsweise als lapidar zu bezeichnenden Hintergrund, eine derartige Gewalt-Attacke seitens der Polizei gefahren wurde?

Das weiß ich nicht, weil ich die Gründe für das Vorgehen nicht kenne. Bis dahin waren meines Wissens sämtliche Demonstrationen friedlich und die Zurückhaltung der Polizei vorbildlich gewesen. Da allerdings der friedliche Widerstand der Bevölkerung gegen das umstrittene Projekt nicht nachließ, sondern immer stärker wurde, könnte man auf den Gedanken kommen, man habe die Gegner des Projekts durch eine Machtdemonstration ein für alle Mal abschrecken wollen. Diese Vermutung höre ich oft, kann aber zur Richtigkeit nichts sagen.

Bedauerlicherweise mischen sich manchmal gewalttätige Leute unter friedliche Demonstranten und nutzen die "günstige" Gelegenheit für die eigenen, inakzeptablen Zwecke. Wenn das vereinzelt so gewesen sein sollte, war der doch extrem massive Angriff seitens der Polizei auch auf die dahingehend Unbeteiligten in Ihrer Sicht vertretbar?

Den Ansatz der Frage halte ich für falsch, weil es solche gewalttätigen Personen in dem Bereich, von dem ich rede, nicht gab. Abgesehen davon müsste die Polizei ihre Machtmittel dann gezielt gegen die Gewalttäter einsetzen und dürfte Unbeteiligte nicht gefährden.

Sorgen Sie sich seit dem Vorfall um unsere demokratischen Verhältnisse und was müsste politisch geschehen, damit sich so etwas nicht wiederholt?

Ja, ich mache mir sehr große Sorgen. Mein erster Eindruck vor Ort war, dass die vielen tausend friedlichen Bürger an unserem Staat verzweifeln und sich von den Regierenden abwenden. Angesichts des bundesweiten Aufsehens befürchte ich, dass die in ganz Deutschland herrschende Politikverdrossenheit und das Gefühl "die da oben machen sowieso was sie wollen" immens verstärkt werden. Der Versuch, ein Fehlverhalten oder auch nur Fehleinschätzung der Verantwortlichen durch falsche Darstellung zu vertuschen und friedliche Bürger als Gewalttäter zu verunglimpfen bzw. gar zu beschimpfen, wie dies ausgerechnet der liberale Justizminister getan hat, wird den Enttäuschten weitere Verstärkung bringen, zu immer noch größeren Demonstrationen führen, die Parteienlandschaft auf den Kopf stellen, eine Verwirklichung des Projekts Stuttgart 21 unmöglich machen und bundesweit Auswirkungen auf andere Großprojekte haben und die außerparlamentarische Opposition befeuern.

Geht es überhaupt "nur" noch um das Projekt Stuttgart 21?

Meiner Meinung nach geht es längst nicht mehr nur um den Bahnhof, sondern um die Forderung der Bürger, von der Politik wieder ernst genommen zu werden.
Die einzige Chance ist, die Bürger wieder mehr in Entscheidungsprozesse einzubeziehen und zur Befriedung in Stuttgart sehr ernsthafte Gespräche zu führen. Fehler müssen aufgedeckt und zugegeben werden, damit verlorenes Vertrauen zurück gewonnen werden kann. Vor allem für die jungen Bürger ist dies extrem wichtig. Eine Entschuldigung bei den Bürgern halte ich für unumgänglich.

Viele Bürger sprechen seit dem Vorfall von einer zuvor nie empfundenen Ohnmacht gegenüber der Staatsgewalt. Ohnmacht hat in einer Demokratie allerdings nichts zu suchen?

So ist es. Ohnmacht ist das Gegenteil von Mitbestimmung und Mitverantwortung.

Der Vorfall wird möglicherweise schnell heruntergespielt, damit er bald in Vergessenheit gerät. Genau das aber darf nicht passieren in einer demokratischen Landschaft?

Genau das befürchte ich. Das wird aber nicht gelingen. Dann wird sich der Konflikt weiter verschärfen. Ich habe inzwischen Hunderte von Anrufen und Mails aus der ganzen Welt bekommen mit Bitten, für Aufklärung zu sorgen. Es besteht eine enorme Erwartung, dass die Ereignisse aufgearbeitet werden und die Ehre der zu Unrecht als Gewalttäter verdächtigten friedlichen Bürger wiederhergestellt wird. Bei mir haben sich einige Zeugen gemeldet, die meine Schilderungen bestätigen. Die beschriebene Ohnmacht und Enttäuschung, ja Verzweiflung, können nur so überwunden werden

Wie lautet Ihr Fazit als Augenzeuge? Sie sind ja als ehemaliger Vorsitzender einer Strafkammer dazu in der Lage, subjektive Wahrnehmungen von objektiven Darstellungen zu unterscheiden.

Ich hätte so etwas in unserem Land nicht für möglich gehalten. Bei der Erschütterung und Ohnmacht möchte ich aber nicht verharren, sondern nach meinen bescheidenen Kräften mithelfen, einen Ausweg aus dieser Situation zu finden.

Das Interview führte Ursula Pidun

Foto: Dieter Reícherter

Verweis: Weitere Interviews:
Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE): "Der Lobbyismus ist für die Regierung schon fast selbstverständlich geworden"
Prof. Dr. M. Hartmann: Deutschlands Sozialschmarotzer
Sechs Fragen zum Afghanistan-Einsatz an Omid Nouripour (Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Dr. Hermann Otto Solms: "Die FDP hält Wort, das hat sie oft genug bewiesen."
Jens Seipenbusch (Piratenpartei): "Es geht um Bürgerrechte im digitalen Zeitalter"
Dr. Volker Wissing (FDP): Die HRE-Enteigung kann auch zum Super-GAU werden
Dr. Michael Meister (CDU/CSU): "Nichtstun würde uns am Ende teurer zu stehen kommen"
Volker Beck (Grüne): "Unser Ziel ist Platz 3 in der Parteienlandschaft"
Dirk Niebel (FDP): "Wir lehnen eine staatliche Bad Bank ab"
Sir Quett Ketumile Joni Masire: "The solution could be in dialogue"

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Wolle E. (Gast) - 7. Okt, 09:52
Da fehlen einem schlicht die Worte.

Stimmt!

P. Lindner (Gast) - 7. Okt, 11:15
Ich war ebenfalls vor Ort und kann das Gesagte nur unterstreichen und bestätigen. Wie wäre es mit einer Sammelklage? So kann das nicht stehen bleiben, denke ich.

Flaschenhals (Gast) - 7. Okt, 11:31
getern gabs auf phönx die aktuelle stunde im bundestag zu hören und sehen. anstatt eingehend auf dieses furchtbare ereignis einzugehen gabs nur lobreden seitens cdu und fdp auf das projekt stuttgart 21. die verharmloserei ist also schon voll im gange. es ist eine schande für unser land was da passiert tist.

Link

L. Schmidt (Gast) - 7. Okt, 12:03

Walter S. (Gast) - 10. Okt, 12:36

Marcel: Sie sind ja noch ein Stück weit perfider als die "Blöd"

soll Steine geworfen haben - das behauptet ja noch nicht maL DIE blöD_ZEITUNG: da ist von Gegenständen die Rede.
und wenn man sich den kurzen Video-Mitschnitt anschaut, muss dieser Gegenstand so klein gewesen sein(Kastanie ?) , dass die gut verpackten Polizisten davon wohl nichts gespürt haben werden.
aber es ist schon sehr aufschlussreich, dass Sie das als Rechtfertigung für seine schwere Verletzung hier anbringen.

Verstehe ich nicht

Marcel (Gast) - 7. Okt, 12:16
das Gemeckere versteh ich jetzt nicht. Stuttgart 21 ist doch ein Super Jahrhundertprojekt, also was soll das jammern? Wenn sich die Leute derart in den Weg stellen gibt es halt Konsequenzen.

Michael Tilser aus Stuttgart (Gast) - 7. Okt, 12:39

was soll das denn?

das ist nichts als unsinn. man kann für oder gegen das projekt sein, aber nichts legitimiert die polizei dazu auf friedliche bürger loszugehen und dann auch noch in dieser gewalttätigen form. das hat ein nachspiel und das zu recht.

Was ist eigentlich los

Mandarine12 (Gast) - 7. Okt, 12:44
in Deutschland. Kenne meine Bundesrepublik seit einigen Jahren schon nicht wieder.
Alles was uns mal lieb und teuer war, geht den Buch herunter und jetzt gibt es auch noch Anschläge auf die Demokratie.
Letztlich steckt die Regierung dahinter, ob Bund oder Land oder beide. Das Projekt sollte durchgehauen werden auf Teufel komm raus. Das ist der Grund.
Weg mit diesen Leuten, die uns angeblich vertreten. Wählt sie ab, andere Möglichkeiten haben wir ja nicht.

Zeppelin101 (Gast) - 7. Okt, 13:51
Ist schon mal gut, dass jetzt eine breite Öffentlichkeit mobil wird. Ich dachte schon, die Deutschen hätten das sprechen und handeln verloren und würden die eigene Meinung auch noch den Volksvertretern überlassen.

Wir brauchen mehr Volksentscheide, damit Politiker auch mehr kontrolliert werden. Die machen inzwischen was sie wollen und besonders gerne Lobbyarbeit. Es ist aber auch unser Land oder besser gesagt es ist im Besonderen unser Land und Politiker dürfen in unserem Sinne tätig werden. Wenn das überhaupt nicht mehr klappt, weg mit ihnen.

schleierhaft

S. Bauer/München (Gast) - 7. Okt, 14:06
es ist mir völlig schleierhaft wieso sowas so eskalieren konnte. Tendenziell würde ich mal sagen, da steckt der Druck der Lobby dahinter, auch wenn das nicht beweisbar ist. Dagegen muss was unternommen werden. Die Politik muss darauf achten, dass keine Übervorteilungen stattfinden, tut sie aber nicht. Schon lange nicht mehr.

Zum Projekt selbst bin ich deshalb dagegen, weil ich unterirdische Bauten schrecklich finde und auch nicht gerne unter Tage gehe. Wenn wir einen ordentlichen Volksentscheid machen, dann kommt es wenigstens zu einer halbwegs gerechten Entscheidungen. Wenn das Projekt dann abgebrochen wird, ist zwar Geld verloren. Aber den Massen, den die Bundesregierung von unserem Geld ohnehin schon verschleudert hat, kommt es darauf gar nicht mehr an.

C. Bendler (Gast) - 7. Okt, 14:24
Klar Gewalt hätte es nicht geben dürfen. Aber sonst ist Stuttgart 21 eben ein Zukunftsprojekt und bringt das Land voran. Es sollte also endlich weitergebaut werden, je eher desto besser. Das ganze Theater jetzt ist überflüssig. Der Bahnhof ist schon halb weg, was soll denn da noch rückgängig gemacht werden? Ist doch irre, an so etwas zu denken.

Hannes (Gast) - 7. Okt, 14:26
Krass, was da los war. Unverantwortlich von der Polizei. Vermutlich gab es den Befehl vom Ministerium. Hoffentlich kommt die Wahrheit bald raus.

Migrant (Gast) - 7. Okt, 14:42
Immer diese Weltverbesserer!

Simplizisimus (Gast) - 7. Okt, 15:11

Lieber Weltverbesserer als mit Knüppeln gegen friedliche Bürger!!!

erschüttert

Nora W. (Gast) - 7. Okt, 15:23
Leider war ich auch vor Ort und bin noch immer tief erschüttert. So etwas habe ich mir niemals zuvor vorstellen können. Keine Ahnung, wie das wieder in Ordnung gebracht werden soll.

M_S_T (Gast) - 7. Okt, 16:07

Polizei, Dein Freund und Helfer, hieß es früher. Und heute? Ob die Wende was damit zu tun hat? Wind has chenged!

Kann das sein,

Solarzelle (Gast) - 7. Okt, 16:50
dass mit den Demos auch so einiges konstruiert wird weil man insgesamt so unzufrieden ist? Das Projekt an sich ist doch okay und fortschrittlich. Also was soll das Getöse?

E.Y.S. (Gast) - 8. Okt, 12:08

So ist es

es rumort schon lange, nu kommt es hoch. aber wen wundert das bei diese lobbypolitik.

Omega3 (Gast) - 7. Okt, 18:05
Wirklich gutes Interview. Schlüssige Fragen und schlüssige Antworten. Ein mehr als bedauerlicher Vorgang, der hoffentlich vor Gericht ordentlich aufgearbeitet wird.

Es wird ruhiger

Bandito (Gast) - 7. Okt, 18:28
nun scheint es ja eine Ruhepause der Demos und der Baumaßnahmen zu geben bis nach Weihnachten. Da werden sich die Gemüter entweder beruhigen oder weiter aufheizen. Mal schauen wo das alles hinführt.

M. Kayser (Gast) - 7. Okt, 19:51

Ruhe?

Schöner Scherz. Erst hieß es Baustopp, dann wieder nicht. Da kommt niemals Ruhe rein. Stuttgart 21 soll eben mit aller Macht durchgedrückt werden.

Geißler

Werner M. (Gast) - 7. Okt, 18:30
Ob Geißler als CDU-Mann der Richtige ist als Schlichter? Er ist zwar angeblich als Rebell bekannt aber seien Partei wird er schon nicht im Stich lassen, die das Projekt ja unbedingt durch boxen will. Das ist keine so geglückte Besetzung aber Gauck wäre noch schlechter gewesen.

Chaos

Blume2010 (Gast) - 7. Okt, 22:15
Das Chaos ist perfekt. Jetzt benötigen die Schlichter auch schon Mediatoren. Bald lacht die ganze Welt über uns.

Tunnelbauer

MonaLisa (Gast) - 8. Okt, 06:59
Der Tunnemlbauer gstern bei Maybrit Illner sprach Bände. Es geth nur um die Lobby, sonst um nichts.

murmel_DO (Gast) - 8. Okt, 08:01
Wenn das Projekt noch auf die Beine kommt, fress ich einen Besen. Der Ruf ist dahin, die Regierung wird abgewählt und Stuttgart bekommt einen schönen, alten modernisierten Bahnhof endlich. So muss es sein und nicht anders. Die Größenwahnsinnigen auf unser aller Kosten dürfen gehen.

Chaos komplett

Weiland R. (Gast) - 8. Okt, 08:58
Nun ist das Chaos perfekt. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,721956,00.html Wer hätte das gedacht? Ich...! Ist doch aberwitzig zu glauben,da käme eine Heiner Geißler und schon wäre der Fall gelöst. Seit letzten Donnerstag ist alles anders in er Republik aber das wird schon jetzt runter gespielt.

Demokratie oder Plutokratie?

Sokrates (Gast) - 8. Okt, 13:25
An all die Befürworter von „S21“. In manchen Momenten, wenn alle Positionen verschiedener Parteien und kontroverser Meinungen sich so verhärtet haben, dass sinnvolle Gespräche nicht mehr möglich erscheinen, sollte man zu den Ursprüngen und den Grundsätzlichkeiten zurückkehre und sich an das Wesentliche einer Sache erinnern.
Alles was ich bisher über „S21“ lesen konnte, sieht so aus
- Seit 15 Jahren fordern die Gegner Gespräche mit den Verantwortlichen und Einsichten in die Unterlagen. Bisher ergebnislos…….
- Der Bundesrechnungshof hat mehrfach das „Kosten-Nutzen-Verhältnis“ in Abrede gestellt
- Jüngst veröffentlichte Berechnungen von verschiedenen Stellen zeigen, dass die Kosten deutlich über die veröffentlichten Zahlen hinausgehen (Die Berechnungen liegen zwischen 11 und 18 Milliarden Euro)
- Mehrere Berichte zeigen, dass Land, Stadt und Bahn absprachen getroffen haben, die nicht veröffentlicht werden sollen. Also Geheimabsprachen wie im Fall der Verträge zwischen Merkel und der Energiewirtschaft.
- Ein jüngst veröffentlichter Passus zeigt, dass der Bahn erlaubt worden ist, die Bahneigenen Grundstücke zu verkaufen und, entgegen üblicher Verhaltensweisen, die erzielten Gewinne nicht mit den steuerlichen Zuschüssen des Bundes verrechnet werden. Immerhin geschätzte 1,4 Milliarden Euro.
- Am schlimmsten aber ist die offen zur schau gestellte demokratiefeindliche Haltung von Herrn Mappus. Falsche Aussagen und taktische Spielchen sind sicher keine Zeichen für Demokratie in eine mündige Gesellschaft.
Daher sollten einige sich mal den nachfolgenden Text sehr genau durchlesen; dann sehr genau darüber nachdenken und sowohl politische als auch gesellschaftliche Ereignisse der letzten Jahre inklusive „S21“ mal Revue passieren lassen.
Den Grundsätzlich geht es bei „S21“ schon lange nicht mehr „NUR“ um das Projekt sondern um unsere Zivilgesellschaft und die Demokratie als solche, die von den eigenen Vertretern permanent mit Füßen getreten und zwangsweise Entmündigt werden.

Rede von John F. Kennedy am 27 April 1961*
(*Auszüge & Übersetzung)

„…Geheimhaltung ist abstoßend in einer freien und offenen Gesellschaft. Als Volk haben wir eine natürliche und historische Abneigung gegen Geheimgesellschaften und Geheimbünde. Die Nachteile einer übermäßigen Geheimhaltung übersteigen die Gefahren, mit denen diese Geheimhaltung gerechtfertigt wird. Es macht keinen Sinn, einer unfreien Gesellschaft zu begegnen, indem man ihre Beschränkungen imitiert. Das Überleben unserer Nation hat keinen Wert, wenn unsere freiheitlichen Traditionen nicht ebenfalls fortbestehen. Es gibt eine sehr ernste Gefahr, dass der Vorwand der Sicherheit missbraucht wird, um Zensur und Geheimhaltung auszudehnen. Ich habe nicht die Absicht, so etwas zu dulden, sofern dies in meiner Kontrolle liegt, und kein Beamter meiner Administration, egal in welchem Rang, zivil oder militärisch, sollte meine Worte hier und heute Abend als eine Entschuldigung interpretieren, Nachrichten zu zensieren oder dezent zu unterdrücken, unsere Fehler zuzudecken oder der Presse und der Öffentlichkeit Tatsachen vorzuenthalten, die sie erfahren sollten. Wir haben es mit einer monolithische und ruchlosen weltweiten Verschwörung zu tun, die ihren Einfluss mit verdeckten Mitteln ausbreitet: mit Infiltration statt Invasion, mit Umsturz statt Wahlen, mit Einschüchterung statt Selbstbestimmung, mit Guerillakämpfern bei Nacht statt Armeen am Tag. Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen verbindet. Ihre Pläne werden nicht veröffentlicht, sondern verborgen, ihre Fehlschläge werden begraben, nicht publiziert, Andersdenkende werden nicht gelobt, sondern zum Schweigen gebracht, keine Ausgabe wird in Frage gestellt, kein Gerücht wird gedruckt, kein Geheimnis wird enthüllt. Kein Präsident sollte die öffentliche Untersuchung seines Wahlprogramms fürchten, weil aus der genauen Kenntnis sowohl Unterstützung wie auch Opposition kommt; und beides ist notwendig. Ich bitte Ihre Zeitungen nicht, meine Regierung zu unterstützen, aber ich bitte Sie um Ihre Mithilfe bei der enormen Aufgabe, das amerikanische Volk zu informieren und zu alarmieren, weil ich vollstes Vertrauen in die Reaktion und das Engagement unserer Bürger habe, wenn sie über alles uneingeschränkt informiert werden. Ich will die Kontroversen unter Ihren Lesern nicht ersticken, ich begrüße sie sogar. Meine Regierung will auch offen zu ihren Fehlern stehen, weil ein kluger Mann einst sagte, Irrtümer werden erst zu Fehlern, wenn man sich weigert, sie zu korrigieren. Wir haben die Absicht, volle Verantwortung für unsere Fehler zu übernehmen, und wir erwarten von Ihnen, dass Sie uns darauf hinweisen, wenn wir das versäumen. Ohne Debatte und Kritik kann keine Regierung und kein Land erfolgreich sein, und keine Republik kann überleben. Deshalb verfügte der athenische Gesetzgeber Solan, dass es ein Verbrechen für jeden Bürger sei, vor Meinungsverschiedenheiten zurückzuweichen, und genau deshalb wurde unsere Presse durch den ersten Verfassungszusatz besonders geschützt (durch Bushs Ermächtigungsgesetz = Patriot Act längst ausgehöhlt). Die Pressefreiheit in Amerika wurde nicht durch einen speziellen Verfassungszusatz geschützt, um zu amüsieren und Leser zu gewinnen, nicht um das Triviale und Sentimentale zu fördern, nicht um dem Publikum immer das zu geben, was es gerade will, sondern um über Gefahren und Möglichkeiten zu informieren, um aufzurütteln und zu reflektieren, um unsere Krisen festzustellen und unsere Chancen anzuzeigen, manchmal sogar die öffentliche Meinung zu führen, zu formen, zu bilden und herauszufordern. Das bedeutet mehr Berichte und Analysen von internationalen Ereignissen, denn das alles ist heute nicht mehr weit weg, sondern ganz in der Nähe und zu Hause. Das bedeutet mehr Aufmerksamkeit und besseres Verständnis der Nachrichten sowie verbesserte Berichterstattung, und es bedeutet schließlich, dass die Regierung auf allen Ebenen ihre Verpflichtung erfüllen muss, Sie mit unzensierten Information außerhalb der engen Grenzen der Staatssicherheit zu versorgen. Es liegt in der Verantwortung der Printmedien, die Taten des Menschen aufzuzeichnen, sein Gewissen zu bewahren, der Bote seiner Nachrichten zu sein, damit wir die Kraft und den Beistand finden, auf dass mit Ihrer Hilfe der Mensch zu dem wird, wozu er geboren wurde: frei und unabhängig…
….geheime Gesellschaften und Absprachen sind der Tod jeglicher Demokratie. Sie lassen sie zu Diktaturen werden. Denn sie unterlaufen ihre Fundamente der GEWALTENTRENNUNG, somit der Gewaltenkontrolle. Sie steuern MASSENMEDIEN, manipulieren damit die öffentliche Meinung, damit das Volk. Damit untergraben sie die Freiheit der Wahlen, die Echtheit der Kandidaten für die Volksvertretung und Regierung. Und das in nahezu allen Staaten des Westens.Sie untergraben damit auch einen echten, auf das Gesamtwohl bezogenen technologischen Fortschritt. Sie lassen ganze Bevölkerungen in eine Art von Geiselhaft schlingern.
Ja, man könnte sagen, dass diese Kreise echte Terrororganisationen sind.“

Wengeler (Gast) - 8. Okt, 21:20

Nicht zu vergessen,

sind die schwerwiegenden Sicherheitsbedenken, die von der Verantwortlichen ebenfalls einfach weggewischt werden.

Keine Chance

P. Heinze (Gast) - 9. Okt, 16:43
das Projekt hat keine Chance mehr. Des Volkes Mühlen mahlen langsam aber dafür umso nachhaltiger.

Silvia (Gast) - 12. Okt, 13:52

Es gibt doch auch genügend Befürworter für Stuttgart 21. Ich denke bei einem Volksentscheid würden auch diejenigen hingehen, die das Projekt unterstützen und den neuen Bahnhof sowie die besseren öffentlichen Verkehrswege begrüßen.

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