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Frank Schäffler (FDP)

Der Bundestags-
abgeordnete und "Euro-Rebell" erklärt im Interview, dass die Schulden-
schirmpolitik den Euro zerstört, Europa spalten wird und schließlich das Sparvermögen aller vernichtet.

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Prof. Dr. Franz Hörmann

Der Univ.Prof. im Institut für Unterneh-
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universität Wien glaubt, dass es ein "systemisches Betrugsmodell einer Institution gebe, der in unserem Wirtschaftssystem das Monopol zur Geldschöpfung über Kredite eingeräumt wird".

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Sebastian Nerz (Piraten)

Die Piraten sind klar zum Ändern. Der Bundes-
vorsitzende der Piratenpartei Sebastian Nerz spricht in unserem Interview über Zukunftspläne, Ideologien und Visionen dieser noch sehr jungen Partei.

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Wolfgang Bosbach (CDU)

Der Bundestags
abgeordnete und Vorsit-
zende des Innen-
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Prof. Dr. Uwe Kamenz

Früher oder später fliegt jedes Plagiat auf, glaubt Professor Kamenz von der FH-Dortmund. Unter Einsatz eines Fujitsu Scanners will er helfen, die Wahrheit schneller ans Licht zu bringen. Politiker zeigen sich wenig begeistert.

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Uwe Schummer (CDU)

Der Bundestags-
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Der FAZ-Redak-
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Dominic Schwickert

Der Politik-
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trum der Macht" und stellt seine diesbezüglich gerade erschienene Publikation vor.

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Dr. Jakob Sierig

Der Tübinger Geologe spricht im Interview über Sicherheit und Kosten-Nutzen zum Jahrhundert-
projekt "Stutt-
gart 21" und warnt vor nicht überschaubaren Folgekosten.

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Der SPIEGEL-Redakteur und Herausgeber der Publikation "Barschel - Die Akte" geriet 1987 auf dem Höhepunkt des Barschel-Skandals selbst in den Sumpf des Polit-Thrillers, als er den toten Politiker auffand.

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Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (SPD)

Die SPD-
Politikerin und Rechtsanwältin ist Mitglied des Deutschen Bundestags und spricht in unserem Interview über Leiharbeit, Dumpinglöhne und weitere Schieflagen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

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Dieter Reicherter

Der ehemalige Richter war viele Jahre als Vorsitzender am Landge-
richt Stuttgart tätig und berichtet als Augenzeuge von gewalttätigen Übergriffen der Polizei bei einer Demo zum Projekt "Stuttgart 21".

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Wolfgang Grupp, Trigema

Der schwäbische Unternehmer spricht über Globalisierung, Exportwelt-
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Omid Nouripour (Grüne)

Der Verteidi-
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Prof. Dr. C. Pestalozza
Prof. Dr. C. G. Paulus

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sierungsgesetz

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Herta Däubler-Gmelin (SPD): "Nur Merkels Regierungsparteien wenden sich gegen Mindestlohn"

31. Januar 2010, 08:00
I N T E R V I E W
Prof. Dr. Herta Daeubler-Gmelin[Ursula Pidun] Leih- und Zeitarbeitsfirmen sind in den vergangen Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Das einstmals als Mittel zur kurzfristigen Abdeckung von Auftragsspitzen angedachte arbeitsmarktpolitische Instrument mit den explizit für solche Ausnahmefälle erwünschten Aspekten konnte sich allerdings in den vergangenen Jahren in Teilen zu einer Missbrauchswirtschaft entwickeln, die im Fall Schlecker ihren bisherigen Höhepunkt findet. Massive Verdrängung regulärer Beschäftigungsverhältnisse, Lohndumping und Gründungen von Scheingewerkschaften sind heute nicht selten die unerwünschten Folgen. Sie dienen dem Ziel, die Dienste der Beschäftigten zu inakzeptablen Konditionen zu "honorieren". Sich daraus abzeichnende Entwicklungen bieten so ziemlich alles, was Menschen sozial ins Abseits drängt und den Arbeitsmarkt praktisch auf den Kopf stellt. Diese, für Betroffene folgenschweren Fehlentwicklungen, sind seit längerer Zeit bekannt. Doch mit wirksamen Gegenmaßnahmen hält sich die Politik bisher deutlich zurück.

Die SPD-Politikerin und Rechtsanwältin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin befasst sich schon länger eingehend mit diesen Schieflagen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Sie ist seit 1972 Mitglied des Deutschen Bundestages und war innerhalb einer Vielzahl an politischen Ämtern und Aufgaben von 1998 bis 2002 auch Bundesministerin der Justiz. Däubler-Gmelin ist zugleich Honorarprofessorin an der FU Berlin und anderen Universitäten; sie stellt sich heute unseren Fragen zum Thema Leih- und Zeitarbeit, Mindestlohn und Zukunftsperspektiven.

Frau Professor Däubler-Gmelin, Deutschland hat ein großes Problem innerhalb der Leih- und Zeitarbeit. Das zur Ankurbelung des Arbeitsmarktes zusätzlich angedachte Instrument hat sich verselbständigt und macht bedenklichste Schlagzeilen hinsichtlich der Ausbeutung von Arbeitskraft sowie sozialer Ausgrenzung vieler Menschen. War diese Entwicklung angesichts der bestehenden Gesetze nicht vorhersehbar?

In dieser Form nicht, aber man hätte bedenken können, dass es immer Unternehmen gibt, die auf Missbrauch aus sind. Am schlimmsten aber sind sogenannte christliche Gewerkschaften, die die Tariföffnungsklausel genutzt haben, um mit verantwortungslosen Firmen Dumping –Tarifverträge abzuschließen. Das darf nicht so weiter gehen.

Die Probleme hinsichtlich der Leiharbeit in Deutschland sind nun schon länger bekannt und haben sich sicher auch im Deutschen Bundestag herumgesprochen. Warum wird nicht unverzüglich gehandelt? Es geht immerhin um eine Vielzahl an Schicksalen. Es geht um Mitbürger, die auf inakzeptable Weise in das soziale Aus gedrängt werden.

Sie haben völlig recht. Die Zeit drängt. Ich weiß, dass Verdi, der DGB und einige Oppositionsparteien, darunter auch die SPD, schnell handeln wollen. Ich hoffe, dass Frau Merkel das auch will. Bis zum Inkrafttreten eines vernünftigen Gesetzes, das Mindestlohn und Gleichbehandlung ohne wenn und aber vorsieht, müssen die Arbeitsgerichte zur Bekämpfung der schlimmsten Auswüchse durchgreifen.

An welcher Stelle gibt es politische Fehler im System, die nun dringend abgeändert werden müssen?

Sowohl in der EU- Richtlinie wie auch im Gesetz von 2004 steht eine sog. Tariföffnungsklausel, die es erlaubt, vom Grundsatz der Gleichbehandlung bei Löhnen und Arbeitsbedingungen nach unten abzuweichen. Diese Möglichkeit muss gegen Schmutzkonkurrenz und Dumping geschlossen und abgesichert werden. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit muss Gleichbehandlung garantiert sein. Und ein Mindestlohn. Außerdem muss klargestellt werden, dass Leiharbeit nicht endlos dauern darf, sondern in einen festen Arbeitsplatz überführt werden muss.

Innerhalb der Leih- und Zeitarbeitsproblematik haben auch eigens neugegründete Gewerkschaften seltsame Blüten getrieben. So wurden Mitarbeiter der Stammbelegschaft einfach gekündigt, um sie dann als Leih-Arbeiter zu deutlich schlechteren Konditionen in gleicher Position weiter zu beschäftigen. Welchen Begriff kennt die Justiz für ein solches Verhalten und warum wurde nicht gleich bei Gründung der ersten dieser Gewerkschaften die rote Karte gezeigt?

Wir haben sehr seriöse und verantwortungsvolle Gewerkschaften. Aber: Die Schmutzkonkurrenz machen ja Organisationen, die sich auch noch christlich nennen…. Es ist eine Schande. Ich finde, gegen diesen Namensmissbrauch sollten endlich auch Kirchen und die Partei mit dem C im Namen vorgehen. Ob das überhaupt Gewerkschaften sind oder eben willfährige Arbeitgeberinstrumente - das müssen die Gerichte entscheiden.

Deutschland zählt zu den ganz wenigen Ländern in der EU, das keinen Mindestlohn definiert. Die Politik beruft sich in ihrer Ablehnung dabei auf die Gewerkschaften, deren vordringlichste Aufgabe Tarifverhandlungen sind. Politik dürfe sich nicht einmischen. Nun will ja niemand den Gewerkschaften diese Aufgabe streitig machen, allerdings muss es - wie die Erfahrungen zeigen - zusätzlich unbedingt eine Grenze nach unten geben, ab der erst verhandelt werden kann. Warum geschieht das nicht endlich?

Nur Merkels Regierungsparteien wenden sich gegen Mindestlohn – und tragen damit ihren Teil der Verantwortung für das schlimme "Zweiklassensystem auf dem Arbeitsmarkt", das jetzt auch die OECD heftig kritisiert hat. Unsere Gesellschaft braucht den Mindestlohn, nicht nur die Arbeitnehmer als Personen. Auch die Wirtschaft muss sich gegen Schmutzkonkurrenz und Dumping schützen. Hoffentlich versteht das Frau Merkel bald.

Das Ausmaß der Fehlentwicklungen mangels eines ausreichend hoch definierten Mindestlohns scheint noch nicht allen Politikern bewusst zu sein. Es geht darum, dass Menschen, die zu niedrig entlohnt werden, zunächst mit ihrem eigenen Vermögen das Gehalt aufstocken müssen, um wirtschaftlich überleben zu können. Erst wenn das eigene Vermögen bis auf einen Schonbetrag aufgebraucht ist, greift ein ALG II-Zuschuss im Sinne einer Aufstockung zum Existenzminimum. Im Grunde genommen kommt das einer Enteignung gleich?

Juristisch muss man nicht so argumentieren wie Sie. Aber die Behandlung von Menschen, deren Arbeitsplatz wegrationalisiert wurde und die nicht mehr eingestellt werden, die ist eine Schande und muss verändert werden.

Weiterhin geraten Menschen, die zu niedrig entlohnt werden, später garantiert in die Armutsfalle im Rentenalter. Schon heute ist absehbar, dass Millionen Frauen in Niedriglohnbereichen trotz Vollzeitjob später eine Grundsicherungsrente beantragen müssen. Ist nicht auch hinsichtlich dieser Problematik ein Mindestlohn unumgänglich?

Sie haben völlig recht. Wer nur 20 Jahre in die Zukunft schaut, sieht eine Menge zusätzlicher Probleme gerade auf Frauen und Ungelernte, aber auch auf die Gesellschaft zukommen.

Der Steuerzahler übernehmen in den dann entstanden Notfällen die Kosten für die Transferleistungen. Immer wieder verweisen Politiker in diesen Fällen auf das Beispiel der "kleinen Verkäuferin", die dann für den Hartz IV-Empfänger zahlen muss. Tatsache ist aber doch, dass die Steuerzahler – also auch die "kleine Verkäuferin" - Teile der Lohnkosten übernehmen, für die in einer Sozialen Marktwirtschaft eigentlich Unternehmer zuständig sind. Warum wird der Sachverhalt derart und zu Ungunsten der Betroffenen verdreht?

Genau. Schon heute bezahlen wir Steuerzahler einen Teil der Löhne der Menschen, die den Arbeitgebern ihre volle Arbeitskraft zur Verfügung stellen und von denen nicht ausreichend bezahlt werden. Im Jahr müssen über 500 Mio € aufgewendet werden, um Menschen mit Niedrigstlöhnen und Arbeitsbereitschaft wenigstens auf das wirklich sehr niedrige Hartz IV – Niveau aufzustocken.. Schlimm.

Es wurden bei der Konzeption der Hartz- Gesetze eindeutig Fehler gemacht. An welchen Stellen besteht in Ihrer Sicht jenseits der Leiharbeit-Problematik zusätzlich ganz besonderer und vordringlicher Handlungsbedarf?

Einiges ist glücklicherweise schon korrigiert worden. Ich halte neben den hier schon aufgeführten Punkten insbesondere die Ausweitung der befristeten Arbeitsverträge für ein riesiges Problem. Gerade jungen Leuten nimmt man so die Sicherheit, die sie brauchen, um eine Familie zu gründen. Und das ist nur e i n Beispiel.

Haben die Hartz IV-Gesetze tatsächlich jene gesellschaftlichen und sozialen Strukturen geschaffen, die Politiker sich gewünscht haben? Können diese Resultate dazu beitragen, innovativ und fortschrittlich in eine lebenswerte Zukunft zu gehen – wirtschaftlich, aber auch menschlich betrachtet?

Die menschliche Betrachtung ist außen vor geblieben – daran büßt die SPD noch heute. Es hat sich eben bewahrheitet, was Viele schon von Anfang an sagten: Wirtschaft funktioniert nicht ohne klare Regeln. Und Demokratie nicht ohne soziale Sicherung in diesen Regeln festzuschreiben. Warum sollte sich auch jemand für eine Gesellschaft engagieren, die ihm keine Chancen gibt? Ich verstehe auch jene Gutverdienenden oder Vermögenden nicht, die meinen, sie selbst und ihre Kinder könnten ein schönes oder ruhiges Leben haben, wenn es immer mehr Menschen schlecht geht. Das funktioniert nicht. Das hat die Menschheit schon häufiger erlebt.

Verweise:

Weitere Interviews:
Dr. Hermann Otto Solms: "Die FDP hält Wort, das hat sie oft genug bewiesen."
Jens Seipenbusch (Piratenpartei): "Es geht um Bürgerrechte im digitalen Zeitalter"
Dr. Volker Wissing (FDP): Die HRE-Enteigung kann auch zum Super-GAU werden
Dr. Michael Meister (CDU/CSU): "Nichtstun würde uns am Ende teurer zu stehen kommen"
Volker Beck (Grüne): "Unser Ziel ist Platz 3 in der Parteienlandschaft"
Dirk Niebel (FDP): "Wir lehnen eine staatliche Bad Bank ab"
Sir Quett Ketumile Joni Masire: "The solution could be in dialogue"
Foto: Deutscher Bundestag
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Schnell ist was anderes

E. Koblenz (Gast) - 26. Jan, 15:51
Banken wurde in Nacht- und Nebelaktionen gerettet. Die armen Würstchen stehen dafür weiterhin Regen. An schnelle Änderungen dieser Zustände kann ich nicht glauben.

M. Kösters (Gast) - 26. Jan, 16:02

Schnelligkeit wäre aber anzuraten

Die Damen und Herren Politiker spielen mit dem Sozialen Frieden herum, als wäre es eine Wunderkerze. Ist aber am Ende eher ein Feuerwerk. Muss es erst dazu kommen, bis die Herrschaften zur Besinnungen kommen? Ich hoffe nicht.

In unserem Land

Börsencrash (Gast) - 26. Jan, 15:56
schreiben Lobbyisten solange an Gesetzen herum, bis alles platt ist. Und dann wundern sie sich auch noch.

P. Kollmann (Gast) - 26. Jan, 16:20
elches interesse haben politiker denn daran, die zustände zu ändern? es locken hochbezahlte ämter nach dem politischen amt und in deutschland darf ein poltiker nahtlos dahin übergehen. wozu dann noch dem volk auf den mund schauen wenn das eh nur ärger bringt? nein, nein, ich habe den glauben an unsere vertreter verloren. das einzige was sie vertreten sind ihre interessen.

warten und warten

pusteblume (Gast) - 26. Jan, 16:23
wir warten auch alle schon länger auf mehr Netto vom Brutto. Die Zusatzbeiträge der Krankenkassen sprechen eine eigene Sprache.
Das war wohl eher ein Aprilscherz unserer atemberaubenden neuen Regierung. Die haben Plus und Minus verwechselt. Macht ja nix. eyium

mummelmaus12 (Gast) - 26. Jan, 16:40
"Nur Merkels Regierungsparteien wenden sich gegen Mindestlohn"

Insofern ist absehbar, wer die nächste Wahl verliert. Schmerzgrenze erreicht!

Herta Däubler-Gmelin (SPD)

Daniel Rotzinger (Gast) - 26. Jan, 20:01
Ist das etwa die gleiche Frau, die seinerzeit das transatlantische Gebüsch mit Adolf LEBT so durcheinandergebracht hat? Die Politik hat sich weiterentwickelt: Aus C- und S-Parteien wurden CS-Anteilscheine, ganz ohne Joe Ackermann. Deswegen streben die Banken landwirtschaftliche Rentiten ganz ohne Landbesitz an.

Ein Anfang

Mia S. (Gast) - 26. Jan, 21:27
Es ist wenigstens ein Anfang, wenn Fehler eingestanden werden. Nun müssen sofort Korrekturen her. In gleicher Geschwindigkeit, wie den Banken von uns Steuerzahlern geholfen wurde. Auf geht`s.

mal genau beobachten,

Argusauge (Gast) - 26. Jan, 22:02
wie fix nun gehandelt wird. Sicher gibt es wieder ein Wenn und Aber und ein ewiges Hin und Her, bevor endlich klare Regeln im Sinne eines Arbeitsmarktes innerhalb einer funktionsfähigen sozialen Marktwirtschaft zum tragen kommen. Bis dahin geht es am Arbeitsmarkt erst einmal weiter zu, wie auf einem orientalischen Bazar. Es geht schließlich imemr noch billiger, ws muss nur ordentlich gefeilscht werden.

Hartz IV

W. Worms (Gast) - 27. Jan, 10:15
ist ein Gesamtpaket zur systematischen Verarmung ganzer Bevölkerungsteile. Wir werden sehen, was am 9. Februar das Verfassungsgericht dazu sagt. Da es ber von Bundestag und Bundesrat gewählt wird, lässt sich in etwa schon einordnen, was dabei herauskommt. Die Hoffnung, dass dieses Verarmungsprogramm doch noch gekippt wird, schwindet mehr und mehr.

Prüfen

Winkelman, Anton (Gast) - 27. Jan, 14:44
Es müsste viel genauer geprüft werden, warum Regierungen und Politiker so ein starkes Interesse an der Verarmung einer ziemlich breiten Gesellschaftsschicht. Früher setze Politik Rahmen, um allen im Land lebenden Menschen Chancen zu geben. Auch darauf, wohlhabender zu werden. Das alles ist weggebrochen, dei gesamte Stimmung geht in eine andere Richtung.

Dumpinglöhne, Leiharbeit, Hartz IV, das alles waren vor nicht langer Zeit alles Dinge, gegen die angekämpft wurde. Wir hatten eine beeindruckenden Staat, der jetzt systematisch zertrümmert wird. Wer steckt dahinter, was derzeit abläuft? Das ist die vordringliche Frage, denn es geht auch um demokratische Verhältnisse, die unter solchen Umständen irgendwann schwer beschädigt wird.

Einer der letzten

A. Masmaier (Gast) - 28. Jan, 08:56
SPD-Politiker der ursprünglichen Linie. Leider gibt es davon nicht mehr viele, so dass sich in der SPD kaum etwas ändern wird.

Schröder hat seiner Partei mit seiner Agenda 2010 den Gnadenstoss gegeben, von dem sich die Partei nie mehr erholen wird. Schröder hat allerdings auch für die in diesem Artikel beschriebenen unerträglichen Folge gesorgt. Haften muss er natürlich nicht für den immensen Schaden, den er dem Land zugefügt hat und noch immer gibt es ausreichend Befürworter dieser Reform, die Millionen Menschen ins Elend reformiert hat.

Eine Agenda, die in Hinterzimmern mit Lobbyisten ausgekungdelt wurde und eine stabile und ausgewogenen, vor allem aber gerechte Volkswirtschaft systematisch zerstört hat. Eine Agenda, von der Schröder stolz vor versammelter Mannschaft sagte, er habe den größten Niedriglohnsektor der gesamten EU installiert.

schwer vorstellbar

lena s. (Gast) - 28. Jan, 12:27
warum Volksvertreter Gesetze erlassen haben, die dem Volk eindeutig großen Schaden zufügen. Normalerweise müssten solche Figuren sofort aus den Ämtern fliegen, in der BRD werden sie noch belohnt und als Eliten bezeichnet.

Leineweber (Gast) - 29. Jan, 10:48
es gibt in der SPD noch immer große Sympathieträger. Däubler-Gmelin zählt dazu. Vielleicht kann der Einfluss dieser SPDler die anderen, seit etwa 12 Jahren aus den Fugen geratenen Hardliner dieser Partei wieder zur Ordnung rufen.

Anders sehe ich keine Möglichkeit, dass sich die SPD noch einmal erholt. Schröders Agenda hat alles zerstört, was in Jahrzehnten errungen wurde. Darüber muss sich die Partei im Klaren sein.

Hartz IV

M. Meske (Gast) - 31. Jan, 20:45
dass Hartz IV korrigiert wird. Von der Leyen will jetzt auch den Namen verschwinden lassen. Das würde der Politik so passten. Nicht mehr erinnert werden an das, was sie da fabriziert hat. Der Name muss bleiben, als ewiges Mahnmal dafür,was in der BRD wieder alles möglich ist.

Typisch SPD

Hansi (Gast) - 16. Mrz, 21:28
"Nach einer kurzen Einarbeitungszeit muss Gleichbehandlung garantiert sein. Und ein Mindestlohn".
Der Leiharbeiter bietet sich äußerst flexibel an, um Auftragsspitzen abzufedern und genauso schnell ist er wieder fort, wenn diese abgearbeitet ist.
Somit befindet er sich beständig in einer "kurzen Einarbeitungszeit".
Dieses Flexiblität muss mit einem Zu- und nicht Abschlag entlohnt werden, so wie in anderen Ländern üblich.
Aber die Gedanken unserer Staatspartei sind eher mit den Mächtigen.

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