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Frank Schäffler (FDP)

Der Bundestags-
abgeordnete und "Euro-Rebell" erklärt im Interview, dass die Schulden-
schirmpolitik den Euro zerstört, Europa spalten wird und schließlich das Sparvermögen aller vernichtet.

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Prof. Dr. Franz Hörmann

Der Univ.Prof. im Institut für Unterneh-
mensrechnung an der Wirtschafts-
universität Wien glaubt, dass es ein "systemisches Betrugsmodell einer Institution gebe, der in unserem Wirtschaftssystem das Monopol zur Geldschöpfung über Kredite eingeräumt wird".

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Sebastian Nerz (Piraten)

Die Piraten sind klar zum Ändern. Der Bundes-
vorsitzende der Piratenpartei Sebastian Nerz spricht in unserem Interview über Zukunftspläne, Ideologien und Visionen dieser noch sehr jungen Partei.

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Wolfgang Bosbach (CDU)

Der Bundestags
abgeordnete und Vorsit-
zende des Innen-
ausschusses des Deutschen Bundestages wird im Parla-
ment gegen die Erweiterung des EU-Rettungs-
schirms stimmen. Wir haben ihn nach den Gründen befragt.

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Prof. Dr. Uwe Kamenz

Früher oder später fliegt jedes Plagiat auf, glaubt Professor Kamenz von der FH-Dortmund. Unter Einsatz eines Fujitsu Scanners will er helfen, die Wahrheit schneller ans Licht zu bringen. Politiker zeigen sich wenig begeistert.

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Uwe Schummer (CDU)

Der Bundestags-
abgeordnete möchte "Hartz IV" abschaffen. Die Agenda 2010 sei abgearbeitet, glaubt er und verrät im Interview, was er stattdessen für richtig hält: Eine Agenda 2015 soll es nun richten!

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Michael Martens

Der FAZ-Redak-
teur spricht in unserem Inter-
view über das breite mediale Interesse zu der seltsamen Publi-
kation der Daniela Matijevic, die im Kosovo "knietief in Leichen stand". Dies, obwohl dort seit 1995 bis heute kein einziger deutscher Soldat bei Gefechten ums Leben gekommen ist.

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Dominic Schwickert

Der Politik-
berater spricht in unserem politischen Gespräch über "Strategiebera-
tung im Zen-
trum der Macht" und stellt seine diesbezüglich gerade erschienene Publikation vor.

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Dr. Jakob Sierig

Der Tübinger Geologe spricht im Interview über Sicherheit und Kosten-Nutzen zum Jahrhundert-
projekt "Stutt-
gart 21" und warnt vor nicht überschaubaren Folgekosten.

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Sebastian Knauer

Der SPIEGEL-Redakteur und Herausgeber der Publikation "Barschel - Die Akte" geriet 1987 auf dem Höhepunkt des Barschel-Skandals selbst in den Sumpf des Polit-Thrillers, als er den toten Politiker auffand.

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Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (SPD)

Die SPD-
Politikerin und Rechtsanwältin ist Mitglied des Deutschen Bundestags und spricht in unserem Interview über Leiharbeit, Dumpinglöhne und weitere Schieflagen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

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Dieter Reicherter

Der ehemalige Richter war viele Jahre als Vorsitzender am Landge-
richt Stuttgart tätig und berichtet als Augenzeuge von gewalttätigen Übergriffen der Polizei bei einer Demo zum Projekt "Stuttgart 21".

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Dr. Gregor Gysi (PDL)

Der Fraktions-
vorsitzende im Deutschen Bundestag spricht über die Gründe der weiter um sich greifenden Politikverdrossenheit und erklärt, was er sich für seine Partei in der Zukunft wünscht.

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Wolfgang Grupp, Trigema

Der schwäbische Unternehmer spricht über Globalisierung, Exportwelt-
meister, Hoch-
lohnland Deutschland, Ethik, persönliche Haftungen und erfolgreiche Unternehmensführung.

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Omid Nouripour (Grüne)

Der Verteidi-
gungssexperte von Bündis 90/Die Grünen erklärt, warum ein schneller Abzug aus Afghanistan nicht möglich ist und was es mit den von General McChrystal angekündigten Groß-Offensiven auf sich hat.

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Prof. Dr. M. Hartmann

Sind Hartz IV-Empfänger Deutschlands Sozialschma-
rotzer oder verschleiern lautstarke populistische Parolen den Blick auf ganz andere Tatsachen?

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Omid Nouripour (Grüne)

Der Verteidungs-
Experte sieht viel Klärungsbedarf hinsichtlich des Luftangriffs im afghanischen Kundus. Ein Untersuchungs-
ausschuss soll nun klären, ob der Öffentlichkeit bewusst die Wahrheit vorenthalten wird.

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GEN - DEBATTE:
Gibt es ein Recht auf Dummheit?


SARRAZIN - Debakel


AFGHANISTAN - EINSATZ

HARTZ IV
Artikelsammlung zur größten Sozialreform in der Geschichte der Bundesrepublik

Arbeitsmarkt Deutschland:
Bankrotterklärung in einem der reichsten Länder der Welt

Prof. Dr. Ch. Broelsch

Die Staatsan-
waltschaft wirft dem Transplan-
tationschirurgen Betrug, Nötigung und Vorteilsge-
währung vor. Broelsch soll Patienten systematisch zu Spendenzahlungen erpresst haben. Wir haben nachgefragt.

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Graf von Faber-Castell

Der Top-
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Im Gespräch mit der derzeitigen Chefredakteurin der NETZEITUNG, die zum Jahres-
ende 2009 den redaktionellen Betrieb einstellt. Damit soll der Weg für ein automatisiertes Nachrichtenportal geebnet werden.

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Dr. Michael Maier

Der ehemalige Chefredakteur der NETZEITUNG ist sich sicher: Das Ende der Netzeitung ist auch ein Menetekel für die Branche.

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Dr. Hermann Otto Solms

Der Vizepräsi-
dent des Deut-
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tages hat in den vergangenen Jahren ein Gesamtkonzept zur Reform der direkten Steuern entwickelt. Wir haben mit ihm darüber gesprochen.

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DER MADOFF-SKANDAL

Banken-FLOP des Jahrzehnts:

Hypo Alpe Adria und
der Fall BayernLB

Prozess im Fokus:

Prof. Dr. Christian Broelsch
Ein Star-Chirurg auf der Anklagebank

DIE FINANZKRISE

Jens Seipenbusch

Der Vorstands-
vorsitzende der schnell wachsen-
den Piratenpartei in Deutschland spricht über Bürgerrechte im digitalen Zeitalter und mehr Transparenz in Politik und Behörden.

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Gerd Heidemann

Mehrteiliges Interview mit dem Ex-"Stern"-
Reporter und ehemaligen Kriegsbericht-
erstatter Gerd Heidemann, dessen Karriere mit dem Medien-Flop um die gefäl-
schten Hitler-Tagebücher ein jähes Ende fand.

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Prof. Dr. C. Pestalozza
Prof. Dr. C. G. Paulus

FU Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin beantworten Fragen zum Finanzmarktstabili-
sierungsgesetz

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Verteidigungsexperte Omid Nouripour (Grüne): "Ich möchte wissen, was die Kanzlerin zu welchem Zeitpunkt gewusst hat"

13. Dezember 2009, 05:15
I N T E R V I E W
Omid_Nouripour[Ursula Pidun] Die bisher noch nicht in allen Einzelheiten geklärten Umstände des Luftangriffs auf zwei Tanklaster im afghanischen Kundus, bei dem Anfang September bis zu 142 Menschen zu Tode kamen, beschäftigt die Öffentlichkeit in einem hohen Maße. Der Verteidigungsausschuss, der sich seit dem vergangenen Dienstag intensiv mit dem Vorfall befasst, hat inzwischen eine Grundsatzentscheidung getroffen, sich als Untersuchungsausschuss umzuwandeln.
Geklärt werden sollen insbesondere Fragen darüber, welche Personen in Regierungsverantwortung zu welchem Zeitpunkt über nähere Details zu dem folgenschweren Luftangriff in Kenntnis waren. Unter den bis zu 142 Opfern, die am 4. September 2009 getötet wurden, soll es auch etwa 30 bis 40 Zivilopfer gegeben haben. Nachgefragt: Im Gespräch mit Omid Nouripour. Verteidungsexperte Bündnis90/Die Grünen und Mitglied des Deutschen Bundestages.

Herr Nouripour, der Verteidigungsausschuss hat sich zu einer Umwandlung in einen Untersuchungsausschuss entschlossen. Da dies kein Untersuchungsausschuss im herkömmlichen Sinn ist, muss die Öffentlichkeit nun damit rechnen, dass fast ausschließlich hinter verschlossenen Türen getagt wird?

Nein, wir werden uns entschieden dafür einsetzen, dass wesentliche Teile der Untersuchung auch öffentlich stattfinden. Schließlich verspricht Verteidigungsminister Guttenberg seit Tagen maximale Transparenz. Wir werden ihn beim Wort nehmen.

Warum wird in diesem Fall kein Untersuchungsausschuss im herkömmlichen Sinne durchgeführt? Das Interesse der Öffentlichkeit ist immerhin immens und angesichts der Brisanz auch nachvollziehbar.

Wir wollen jetzt zügig die Untersuchung aufnehmen. Daher wandeln wir den Verteidigungsausschuss um. Sollte sich herausstellen, dass Transparenz und Öffentlichkeit nicht in ausreichendem Maße hergestellt werden können, werden wir auch noch einen eigenständigen Untersuchungsausschuss beantragen.

Die Bundeskanzlerin hat inzwischen im Namen Deutschlands die Verantwortung für den Tod der zivilen Opfer übernommen. Insofern betrifft dies alle Deutschen. Damit hat auch die Öffentlichkeit einen Anspruch auf Transparenz und präzise Klärung der Vorgänge?

Die Debatte über unser Engagement in Afghanistan und konkret über den tragischen Luftangriff am Kundus-Fluss wird in der Öffentlichkeit geführt, sie bewegt die Menschen. Die Öffentlichkeit hat selbstverständlich Anspruch auf Transparenz und völlige Aufklärung. Die Regierungskoalition aus Union und FDP erzählt uns derzeit immer wieder, auch sie wolle aufklären. Das werden wir mit Leben füllen.

Angela Merkel hat Anfang September "Vorverurteilungen" der Verbündeten zurückgewiesen, die anzweifelten, ob der deutsche Oberst Klein zu Recht den US-Kampfpiloten den Angriff befohlen habe. Auf welchen Fakten begründete sich denn zu dem Zeitpunkt diese sichere Ansicht, der Befehl sei angemessen gewesen?

Das müssen Sie die Kanzlerin fragen. Wir Grüne haben diese Haltung damals bereits scharf kritisiert. Schließlich hat es bereits am Tag nach dem Luftangriff erste Berichte über zivile Opfer in den Medien gegeben. Der Verdacht liegt nahe, dass die Kanzlerin das Thema aus dem Wahlkampf halten wollte und daher auf Zeit gespielt hat. Auch das muss aufgeklärt werden.

Verteidigungsminister zu Guttenberg hat inzwischen aufgrund einer mangelnden Vertrauensbasis Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan und Verteidigungs-Staatssekretär Peter Wichert entlassen. War das in Ihrer Sicht genau die richtige Entscheidung?

Guttenberg hat so hastig reagiert, dass ich den Eindruck hatte, Schneiderhan sollte als Sündenbock dienen, um einen Rücktritt Jungs zu verhindern. Diese Rechnung ist zu Recht nicht aufgegangen. Welche Rolle Schneiderhan und Wichert tatsächlich gespielt haben, werden wir im Untersuchungsausschuss klären. Aus meiner Erfahrung im Verteidigungsausschuss kann ich allerdings sagen, dass sich Generalinspekteur Schneiderhan in der Vergangenheit große Verdienste um die Bundeswehr und deren Einsatz in Afghanistan erworben hat.

Es ging um vorenthaltene Berichte, wonach der Verteidigungsminister laut eigener Aussagen möglicherweise nach Kenntnis dieser Berichte zu einer anderen Bewertung gekommen wäre, als ursprünglich geäußert. Damals hatte zu Guttenberg den Angriff ebenfalls noch als "angemessen" bezeichnet. Gab es damals zu dieser ersten Bewertung Gegenstimmen, oder war sich das Parlament überwiegend einig in der Bewertung?

Natürlich gab es Gegenstimmen zu dieser Bewertung Guttenbergs. Ich habe diese Einschätzung nicht geteilt und entsprechend kritisiert. Im übrigen: Wir Parlamentarier konnten die Bewertung Guttenbergs damals auch gar nicht nachprüfen, da uns der NATO-Bericht, auf den sich Guttenberg bezog, mehrere Tage vorenthalten wurde.

Allerdings gab es zu dem Zeitpunkt schon eindeutige Statements der ISAF-Experten sowie das bereits angesprochene veröffentlichte Fotomaterial zu zivilen Opfern. Das wirkt alles relativ unschlüssig und in Teilen merkwürdig?

Das stimmt. Es gab frühzeitig genug Belege dafür, dass es leider zivile Opfer gab. Die Kritik der ISAF-Führung am Bombardement war ebenfalls eindeutig. Wenn ich jetzt höre, dass in den letzten Tagen neben dem Feldjägerbericht noch weitere Unterlagen aufgetaucht sind, die angeblich alle dem damaligen und dem neuen Minister vorenthalten wurden, dann frage ich mich, wie dieses Haus eigentlich geführt wird.

Ein Untersuchungsausschuss wird auch als "scharfes Schwert" des Parlaments bezeichnet. Dennoch handelt es sich dabei natürlich nicht um ein Gerichtsverfahren. Wie sehen denn Konsequenzen eines solchen Ausschusses aus, wenn sich herausstellen sollte, dass hier große Fehler gemacht wurden?

Zuerst muss die politische Verantwortung der Bundesregierung geklärt werden. Außerdem steht die Bundeswehr derzeit sowieso vor einer umfassenden Strukturreform. Die Erkenntnisse des Untersuchungsausschusses sollten sich auch darauf auswirken.

Wann beginnt der Ausschuss, wer wird ihn leiten und wie lange wird ein solches Verfahren in etwa dauern?

Wir verhandeln derzeit noch mit den Regierungsparteien über die Öffentlichkeit der Arbeit im Ausschuss. Daher hat der Verteidigungsausschuss bislang nur im Grundsatz beschlossen, dass er sich zum Untersuchungsausschuss umwandeln will. Die richtige Konstituierung als Untersuchungsausschuss soll in der übernächsten Woche stattfinden. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses ist dann gleichzeitig auch Vorsitzende des Untersuchungsausschusses. Wir lange die Aufklärungsarbeit dauern wird, das liegt in den Händen der Bundesregierung. Je schneller sie alle Informationen auf den Tisch legt, umso schneller kann die Untersuchung abgeschlossen werden.

Wird sich auch Angela Merkel dem Ausschuss und möglicherweise unbequemen Fragen stellen müssen und zu welchen Unklarheiten erwarten Sie eine detaillierte Stellungnahme von der Kanzlerin?

Wir werden Angela Merkel, aber auch Frank-Walter Steinmeier vorladen. Ich möchte wissen, was die Kanzlerin zu welchem Zeitpunkt gewusst hat. Und ich möchte wissen, warum sie ebenso wie ihr damaliger Verteidigungsminister Jung so lange Zeit nicht zugegeben hat, dass es zivile Opfer gab. Die Frage steht im Raum, ob die Kanzlerin das Thema aus dem Wahlkampf halten wollte. Das wäre ein Skandal.

Wird es einen abschließenden Bericht geben, der auch die Öffentlichkeit vollumfänglich in Kenntnis setzt?

Wir Grüne kämpfen dafür. Sollte eine transparente Aufklärung im Verteidigungsausschuss nicht möglich sein, muss es einen Untersuchungsausschuss im üblichen Verfahren geben.

Vielen Dank für dieses Gespräch!

Weitere Interviews:
Dr. Hermann Otto Solms: "Die FDP hält Wort, das hat sie oft genug bewiesen."
Jens Seipenbusch (Piratenpartei): "Es geht um Bürgerrechte im digitalen Zeitalter"
Dr. Volker Wissing (FDP): Die HRE-Enteigung kann auch zum Super-GAU werden
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Wolfgang Grupp: Die Verantwortung muss auf allen Ebenen wieder zurückkommen

"Barschel – Die Akte": Im Gespräch mit SPIEGEL-Redakteur Sebastian Knauer

Teil I: Ex-"Stern"-Reporter Gerd Heidemann: Jenseits der Hitler-Tagebücher
Tel II: Ex-"Stern"-Reporter Gerd Heidemann: Kriege werden am Schreibtisch geplant
Teil III: Ex-"Stern"-Reporter Gerd Heidemann: NS-Recherchen führten zu Konsequenzen
Teil IV: Ex-"Stern"-Reporter Gerd Heidemann: "Journalisten sind immer nur so gut wie ihre letzte Geschichte"

Dschungelbuch: Auf den Spuren der Lobbyisten in Berlin
Prof. Dr. Hans-Joachim Selenz, Wirtschaftsethiker
Dr. Timo Grunden, Universität Duisburg-Essen
Andrea Titz, Staatsanwältin Staatsanwaltschaft München II
Prof. Dr. Joachim Bohnert, Freie Universität Berlin
Dieter Mörlein, Bürgermeister Eppelheim/Baden-Württemberg
Stephan Braun, MdL der SPD in Baden-Württemberg, Journalist
Prof. Dr. Perry Reisewitz, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (München)
Prof. Dr. Friedrich Thießen, Technische Universität Chemnitz
Dr. Werner Hoyer, Stellvertretender Vorsitzender und außenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion
Univ.-Prof. Dr. Markus Heintzen, Dekan der Freien Universität Berlin
Dr. Hermann Otto Solms, FDP, Vizepräsident des Deutschen Bundestages
Prof. Dr. iur. Christian Pestalozza, Freie Universität Berlin
Dr. Heinrich Leonhard Kolb (MdB), Abgeordneter der FDP-Bundestagsfraktion
Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhart von Graevenitz, Rektor der Universität Konstanz
Stefan Collet, Vorstandsvorsitzender Studentisches Magazin 360 Grad
Hans-Christian Ströbele, Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Gregor Gysi, "Die Linke"
Rainer Brüderle, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP
Dr. Alexander Freiherr von Paleske, Jurist und Mediziner, Südafrika
Bernhard Docke, Anwalt von Murat Kurnaz
Dr. Michael Philipp, Historiker und Publizist
Dr. Malte Olschewski, Journalist und Publizist in Wien

Foto: Bündnis90/Die Grünen
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Was kommt dabei heraus?

L. Baumeister (Gast) - 4. Dez, 08:38
Was soll bei dem Untersuchungsausschuss schon herauskommen? Alle werden mauern und niemand kann dagegen etwas tun. Werden Merkel, noch Guttenberg werden ihr Amt aufs Spiel setzten. Am Ende der Untersuchung heißt es wie immer: Außer Spesen nichts gewesen.

keine Peanut

E. Schlüter (Gast) - 4. Dez, 08:42
Ob Hypo Real Estate oder damals der Ausschuss zu Kurnaz und der Steinmeier-Affäre - alle Erfahrungen zeigen, dass am Ende nichts rauskommt. Im Grunde ist da seine Farce um die Öffentlichkeit ruhig zu stellen. Dabei geht es hier nun wirklich nicht mehr um Peanuts. einzulullen.

Völlig unglaubwürdig

Börsencrash (Gast) - 4. Dez, 08:44
dass angeblich niemand von zivielen Opfern gewusst haben soll. Wenn das stimmen würde, was wäre das für eine Regierung? Eine unhaltbare. Und wenn man gewusst hat, ist sie ebenso unhaltbar. Und nun?

Steinmeier

lautlos_web12 (Gast) - 4. Dez, 08:46
Außenminister Steinmeier darf wieder aussagen vor einem Ausschuss. Es gibt also wieder Stunden des Schweigens und ergebnisoffene Untersuchungen. In der BRD müssen Politiker ja für nichts geradestehen.

Inakzeptabel

Blauauge (Gast) - 4. Dez, 09:27
Völlig inakzeptabel, was da abgelaufen ist! es gab jede Menge Tote, Zivilisten, auch Kinder....! Wo bleiben die Konsequenzen aus diesem Desaster vor allem die politischen?

Katastrophe

A. Wollstetter (Gast) - 4. Dez, 09:37
Ist sich die Bundesregierung eigentlich über das wahre Ausmaß der Katastrophe tatsächlich im Klaren? Die öffentliche Präsentation der Verantwortlichen erschien und erscheint mir sehr lax, bedenkt man, um was es hier eigentlich geht: UM MENSCHENLEBEN, um einen Anschlag auf Zivilopfer und vor allem unschuldige Kinder!

Da passt die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes um ein weiteres Jahr perfekt ins Bild. Mit genau welcher Zielsetzung eigentlich? Oder weiß man das selbst nicht so genau?

Flunder (Gast) - 4. Dez, 11:49
Da schauen wir jetzt aber mal genau hin. Hier geht es um Menschenleben und hier wurde in unser aller Namen gehandelt. Insgesamt müssen wir zu mehr Transparenz in der Politik kommen. Andere Länder (Demokratien) schaffen das auch.

Chance

babtist (Gast) - 4. Dez, 11:51
Jeder soll seine Chance bekommen in diesem Ausschuss. Aber die Wahrheit muss ans Licht und wenn was daneben gegangen ist, müssen auch Konsequenzen folgen. Alles andere wäre völlig unangemessen.

Untersuchungsausschuss

Größenwahn (Gast) - 4. Dez, 16:15
reine selbstbeschäftigung wird das. wer glaubt da kommt die wahrheit zutage, kann gleich an den weihnachtsmann glauben.

Aussitzen und Kultstatus

Nörgler222 (Gast) - 4. Dez, 17:34
Guttenbergs Kultstatus und Merkels Aussitzen wird diesmal nicht hinhauen. Dazu ist die Sache viel zu brisant. Augenblicklich stellt sich das so dar, dass Merkel Bescheid wußte, ebenso Steinmeier als damaliger Außenminister. Guttenbergs erste Aussage, der Anschlag sei angemessen gewesen, hört sich wie eine Anordnung von oberster Stelle an.

Das Gegenteil dürfen die Verantwortlichen nun gerne unter Beweis stellen. Mit einem eisigen Schweigen wird das nicht gelingen. Und für Merkel wird es ganz besonders eng. Hat sie nichts gewusst, sollte sie aus dem Amt gehen. Hat sie es gewusst, dann ebenso. Wenn da keine Konsequenzen gezogen werden, stimmt was nicht im Land.

Vertuschungsaktionen

S. Möller/HH (Gast) - 5. Dez, 12:10
heute in einem spiegel-bericht: us-kapmfpiloten haben mehrfach vor dem luftangriff gewarnt.
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,665331,00.html

Hier wird uns gerade eine der größten politischen Vertuschungsaktionen aller Zeit serviert. Der Untersuchungsausschuss dient dazu, uns zu suggerieren, es werde aufgeklärt. Herauskommen wird nichts und weit und breit ist nicht erkennen, dass überhaupt die Absicht besteht, aufzuklären.Unfassbar,was sich hier abspielt und noch unfassbar, dass dieser Oberst Klein auch noch in Schutz genommen wird.

bollwerk111 (Gast) - 5. Dez, 17:47
je mysteriöser alles wird umso mehr wird auch gemauert. eine haatsräubende geschichte aber keiner will dafür verantwortung tragen.

Kramer/Münster (Gast) - 7. Dez, 20:19
Finde ich gut, dass sich die Grünen hier so stark einsetzen nur befürchte ich dass dennoch nichts bei rumkommt. Da wird niemand den anderen reinreißen und im Grunde hat sich das gesamte Parlament nicht mit Ruhm bekleckert. Wie stehe wir Deutschen jetzt da? Ich fühle mich außerordentlich schlecht vertreten. Geht nicht nur mir so, scheint aber bei den Verantwortlichen kein schlechtes Gewissen auzulösen.

lächerlich

el C (Gast) - 7. Dez, 20:30
alle Argumente für einen Einsatz bassieren auf Desinformation - Lügen - Halbwahrheiten und Manipulation. “Das erste was im Krieg stirbt, ist die Wahrheit” hört auf , euch selber in die Tasche zu Lügen, Ihr habt seit langem schon jede Glaubwürdigkeit verloren lückenlose Aufklärung ... lächerlich

Da kommt noch mehr

H. Bertels (Gast) - 10. Dez, 17:40
Da kommt wohl noch einiges zu Tage, was der Öffentlichkeit vorenthalten wurde. Merkel, Jung und Steinmeier haben es direkt gewusst, Guttenberg etwas später. Unfassbar, wie sich hier dem Volk gegenüber verhalten wird.

Großes Kompliment

A.Schmitz (Gast) - 12. Dez, 13:08
für dieses Interview. das hat wohl einige Steine ins Rollen gebracht. Endlich, wenngleich wir wohl gerade die bittere Erkenntnis gewinnen müssen, dass sowohl die Öffentlichkeit als auch das Parlament vom Kanzleramt wissentlich und erheblich getäuscht wurde. Es bleibt nur der Rücktritt Merkels, wenn das wirklich stimmt.

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Es geht um Wahrheit.
Quote ist was für Loser


- Rainald Götz -


















Dr. Michael Meister (CDU)

Dr. Michael Meister, Stellver-
tretender Vorsitz-
ender der CDU/
CSU-Bundestags-
fraktion über Wirtschafts- und Sozialkompetenz, staatliche Eingriffe und die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft.

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Ottmar Schreiner (SPD)

Der Vorsitzende der Arbeits-
gemeinschaft für Arbeitneh-
merfragen und Bundestags-
abgeordnete spricht über Fehlentwicklungen innerhalb der Hartz IV-Gesetzgebung.

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Stefan Enderle

Der frisch ge-
backene Dipl.-
Ing. "Audiovisu-
elle Medien (FH)" stellt in unserem ausführlichen Interview seinen Film "Kann nicht sein, was nicht sein darf!?" vor und äußerst sich kritisch zu den "alten Medien".

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Dr. Rüdiger Frank

ist Professor für Wirtschaft und Gesellschaft Ostasiens und lehrt an der Universität Wien. Frank zählt zum Kreis der renommiertesten Ostasien-Experten.

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Dr. Werner Kilian

Der Botschafter a. D. war zu Beginn seiner diplomatischen Karriere drei Jahre in Afghani-
stan und spricht im Interview über den deutschen Einsatz und die aktuelle, problematische Situation in dieser Region.

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Ingrid Nestle (GRÜNE)

Die Bundes-
tagsabge-
ordnete und Sprecherin für Energiewirt-
schaft spricht im Interview über den Atomkompro-
miss der Bundesregierung, der keiner ist.

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Dirk Niebel (FDP)

Generalsekretär der FDP-Bundes-
partei über Ankerplätze, Krisen, Politik-
verdrossenheit und einer bedenklichen Entwicklung zu einer sozialistischen Marktwirtschaft.

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Dr. Hermann Bühlbecker

Der Top-Unter-
nehmer steht seit 1977 an der Spitze des Unternehmens Lambertz in Aachen. Im Interview spricht er über Standorte, Verantwortung und den Wert guter Beziehungen.

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Dr. Volker Wissing (FDP)

MdB und Mitglied des FDP-Bundes-
vorstandes spricht über das Desaster HRE, Enteigungen, Versäumnisse, Intransparenz und einen Untersuchungsausschuss

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Sir Quett K. J. Masire

Masire war von 1980 bis 1998 Präsident von Botswana. In einem ausführ-
lichen Interview mit uns äußert sich Masire zur schwierigen Lage im Kongo.

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Anna Maria Gadebusch

Spurensuche im Fall Marilyn Monroe:
Im Gespräch mit Anna Maria Gadebusch, Journalistin und Autorin des Radio-Features "Gute Nacht, Doktor!". Zum Interview


Volker Beck (Grüne)

Der Abgeordnete Bündnis 90/ Die Grünen spricht über Klimaschutz, Pseudoreformen und soziale Schieflagen.

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Ulrich Maurer (PDL)

Ulrich Maurer (MdB), Parlamen-
tarischer Geschäfts-
führer der Links-
fraktion im Bundestag, spricht über einen Politik-
wechsel und die Lasten der Krise.

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Rainer Brüderle

Der stellvertretender Fraktionsvor-
sitzende der FDP spricht über Mindestlöhne, Investivlohn und Fachkräftemangel

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Hans-Christian Ströbele

Stellvertretender Fraktionsvor- sitzender Bündnis 90/Die Grünen über Geheimdienste und Mindestlöhne.

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Dr. Heinrich L. Kolb

Unternehmer und Abgeordneter der FDP-Bundestags-
fraktion

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Prof. Dr. P. Reisewitz

Im Gespräch mit dem Autor der Publikation "Pressefreiheit unter Druck – Gefahren, Fälle, Hintergründe"
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Hans Wall (Wall AG)

Die außer-
gewöhnliche Erfolgsge-
schichte des einstigen Mechanikers, der zu einem der bekann-
testen Werbegiganten Deutsch-
lands aufstieg, begann Ende der 70er Jahre mit einer cleveren und gleichsam ungewöhnlichen Idee.

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