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Omid Nouripour (Grüne)

Der Verteidungs-
Experte sieht viel Klärungsbedarf hinsichtlich des Luftangriffs im afghanischen Kundus. Ein Untersuchungs-
ausschuss soll nun klären, ob der Öffentlichkeit bewusst die Wahrheit vorenthalten wird.

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Prof. Dr. Ch. Broelsch

Der Transplanta-
tionschirurg äußert sich in unserem aus-
führlichen Inter-
view über die schwerwiegenden Vorwürfe und das derzeit anhängige Gerichts-
verfahren. Es habe ihn ziemlich aus der Bahn geworfen, offenbart Broelsch.

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Domenika Ahlrichs

Im Gespräch mit der derzeitigen Chefredakteurin der NETZEITUNG, die zum Jahres-
ende 2009 den redaktionellen Betrieb einstellt. Damit soll der Weg für ein automatisiertes Nachrichtenportal geebnet werden.

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Dr. Michael Maier

Der ehemalige Chefredakteur der NETZEITUNG ist sich sicher: Das Ende der Netzeitung ist auch ein Menetekel für die Branche.

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Sebastian Knauer

Der SPIEGEL-Redakteur und Herausgeber der Publikation "Barschel - Die Akte" geriet 1987 auf dem Höhepunkt des Barschel-Skandals selbst in den Sumpf des Polit-Thrillers, als er den toten Politiker auffand.

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Dr. Hermann Otto Solms

Der Vizepräsi-
dent des Deut-
schen Bundes-
tages hat in den vergangenen Jahren ein Gesamtkonzept zur Reform der direkten Steuern entwickelt. Wir hatten Gelegenheit, mit ihm darüber zu sprechen.

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Parlamentsfernsehen



Jens Seipenbusch

Der Vorstands-
vorsitzende der schnell wachsen-
den Piratenpartei in Deutschland spricht über Bürgerrechte im digitalen Zeitalter und mehr Transparenz in Politik und Behörden.

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Gerd Heidemann

Mehrteiliges Interview mit dem Ex-"Stern"-
Reporter und einstiegem Kriegsbericht-
erstatter Gerd Heidemann, dessen Karriere mit dem Medien-Flop um die gefäl-
schten Hitler-Tagebücher ein jähes Ende fand.

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Hans Wall (Wall AG)

Die außer-
gewöhnliche Erfolgsge-
schichte des einstigen Mechanikers, der zu einem der bekann-
testen Werbegiganten Deutsch-
lands aufstieg, begann Ende der 70er Jahre mit einer cleveren und gleichsam ungewöhnlichen Idee.

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Dr. Volker Wissing (FDP)

MdB und Mitglied des FDP-Bundes-
vorstandes spricht über das Desaster HRE, Enteigungen, Versäumnisse, Intransparenz und einen Untersuchungsausschuss

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Graf von Faber-Castell

Der Top-
manager und Vorstands-
vorsitzende der Faber-Castell AG in Stein äußert sich im Interview zu Tradition und Fortschritt, unternehmerische Verantwortung und Nachwuchsförderung

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Dr. Hermann Bühlbecker

Der Top-Unter-
nehmer steht seit 1977 an der Spitze des Unternehmens Lambertz in Aachen. Im Interview spricht er über Standorte, Verantwortung und den Wert guter Beziehungen.

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Prof. Dr. C. Pestalozza
Prof. Dr. C. G. Paulus

FU Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin beantworten Fragen zum Finanzmarktstabili-
sierungsgesetz

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Wolfgang Grupp, Trigema

Der schwäbische Unternehmer spricht über Globalisierung, Exportwelt-
meister, Hoch-
lohnland Deutschland, Ethik, persönliche Haftungen und erfolgreiche Unternehmensführung.

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Dr. Michael Meister (CDU)

Dr. Michael Meister, Stellver-
tretender Vorsitz-
ender der CDU/
CSU-Bundestags-
fraktion über Wirtschafts- und Sozialkompetenz, staatliche Eingriffe und die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft.

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Dirk Niebel (FDP)

Generalsekretär der FDP-Bundes-
partei über Ankerplätze, Krisen, Politik-
verdrossenheit und einer bedenklichen Entwicklung zu einer sozialistischen Marktwirtschaft.

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Prof. Markus Heintzen

Dekan des Fachbereichs Rechtswissen-
schaft der Freien Universität Berlin über die umstrittene Pendlerpauschale und Verfassungskonformität.

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Sir Quett K. J. Masire

Masire war von 1980 bis 1998 Präsident von Botswana. In einem ausführ-
lichen Interview mit uns äußert sich Masire zur schwierigen Lage im Kongo.

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DER MADOFF-SKANDAL

FLOP des Jahres:

CDU und SPD schmettern Volksentscheide ab

TOP des Jahres:

Vorgänge um Hypo Real
Estate unter der Lupe

DIE FINANZKRISE

AMERIKA, wer bist Du?

Ulrich Müller

Wer regiert in Berlin? Vor allem auch Lobbyisten! Ulrich Müller, Vor-
standsmitglied von LobbyControl auf den Spuren der Lobbyisten in Berlin.

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Dr. Timo Grunden

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen über die Studie: "Politikberatung im Innenhof der Macht".

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Andrea Titz/Richterbund

Staatsanwältin und Mitglied des Präsidiums des Deutschen Richterbundes über Weisungs-
gebundenheit der Staatsanwälte.

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Dr. Werner Hoyer (FDP)

Stellvertretender Vorsitzender und außenpolitischer Sprecher der FDP-Bundes-
tagsfraktion zur aktuellen Situa-
tion in Georgien.

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Prof. Dr. H. J. Selenz

Der Wirtschafts-
ethiker und Gründer des Vereins "CLEANSTATE e.V." über Moral, Ethik, Brandstifter und Defizite im Rechtssystem.

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Im Gespräch mit:

Prof. Dr. C. Pestalozza
Institut für Staats-
lehre, Staats- und Verwaltungsrecht, Freie Universität Berlin zur Vorrats-
datenspeicherung.

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Rainer Brüderle

Stellvertretender Fraktionsvor- sitzender der FDP über Mindestlöhne, Investivlohn und Fachkärftemangel.


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Hessenwahl 2009: Solides Ergebnis oder erneutes Debakel?

18. Januar 2009, 12:30
K O M M E N T A R
hewa12[Ursula Pidun] Kommenden Sonntag steht Hessen vor einer großen Herausforderung. Ein neuer Landtag soll gewählt werden. Dass dies gelingt, ist keine Selbstverständlichkeit. Denn ziemlich genau vor einem Jahr scheiterte der Versuch. Seitdem wird das Land zwar weiterhin von Ministerpräsident Roland Koch (CDU) regiert – allerdings nur kommissarisch. Nun ringen SPD und CDU um eindeutigere Ergebnisse. Ein Blick auf die Prognosen signalisiert: Viel bewegt sich nicht. Glaubt man jedoch den unzähligen Meinungsumfragen und Trends, hat eindeutig Koch die Nase vorn. Doch Vorsicht: Meinungsforscher scheiterten schon viel zu häufig und Prognosewerte lagen am Ende nicht selten fernab jeglicher Fehler-Toleranz. So kann es durchaus zu verblüffenden Ergebnissen kommen, denn etwa 45 Prozent der Wähler sind noch unentschlossen. Ohnehin prägen Unsicherheit und Wankelmut diesen Wahlkampf. Und das liegt auch, aber nicht nur an den Kandidaten.

Turnverein gegen "neoliberalen" Hardliner
Anwärter Thorsten Schäfer-Gümbel, neuer Stern am hessischen SPD-Himmel, ist vielen Wählern noch gar nicht so bekannt. Sein Kürzel "TSG" führte kürzlich auch bei der Kanzlerin zu Irritationen. Sie glaubte, es handele sich um einen Turnverein. Schäfer-Gümbel kam zur Kandidatur wie die Jungfrau zum Kinde: Überraschend, schnell und als Lückenbüßer für die mit Frontfrau Ypsilanti restlos gescheiterte Hessen-SPD. Das in 2008 angerichtete Desaster ließ die Zustimmungswerte für die SPD in ungeahnte Tiefen purzeln. Da bedarf es schon äußerst anstrengender und schweißtreibender Klimmzüge des neuen Herausforderers, um wie Phönix aus der Asche zu steigen. So ganz falsch lag Merkel hinsichtlich eines Turnvereins also nicht. Wer den Verein und seinen Vorturner allerdings völlig unterschätzt, könnte überrascht werden. "TSG" punktet mit einem äußerst sympathischen Auftreten. Und dies nicht nur, weil er ein wenig den Typus "Traum aller Schwiegermütter" verkörpert. Bescheidenheit und Zurückhaltung wirken angenehm unaufgeregt, sachlich und kompetent. Selbstbewusst präsentiere sich Schäfer-Gümbel, urteilt das Nachrichtenmagazin "Focus" anerkennend. "Als ein Mann mit Rednertalent, Faktenwissen und Angriffslust".

Kontrahent Koch versucht derweil mittels Metamorphose vergangene Fehler zu bereinigen. Lichtjahre waren seine Wahlkampfberater im letzten Jahr noch vom CDU-Repräsentanten entfernt, als ihr Schützling seine speziellen Vorstellungen von Law and Order verkündete. Laut gebellt hatte Koch damals und sich mit seinem geplanten Umgang mit Jugendkriminalität in besonderen Fällen ziemlich in die Nesseln gesetzt. Während er damals noch äußerst polemisch wirkte, präsentiert sich Koch nun staatsmännisch. Auf diverse Plakat-Aktionen wider den Kommunismus verzichtet der CDU-Herausforderer diesmal. Die schier haarsträubende Geschichte in Sachen ethnische Trennung durch eine ländereigene Wohnungsgesellschaft, mit der er im November 2007 heftig in die Schlagzeilen geriet, scheint vergessen und verziehen. Dennoch bleibt Koch den Umfragen nach unbeliebt, besonders bei der jüngeren Generation. So kostet Kochs Bildungspolitik auch in diesem Wahlkampf Sympathien. Nur wenige Tage vor der Wahl bekräftigen Eltern- und Schülerverbände sowie die Lehrergewerkschaft GEW am Frankfurter Römer lautstark ihren Unmut und glauben: "Roland Koch ist der Bildungskiller Nummer eins".

Wie ein Huhn das Ei...
Jenseits von Sympathiebewertungen der Kandidaten, die bei der Wahlentscheidung durchaus deutlich zu Buche schlagen, werden vor allem die politischen Inhalte der Parteien über das Ergebnis entscheiden. Kann die Hessen-SPD mit ihrem Programm ganze Heerscharen verlorener Wähler zurückerobern und angesichts der anstehenden Herausforderungen von der notwendigen Kompetenz überzeugen? Es geht um Wirtschaft, Arbeit und Soziales und die jeweilige Herangehensweise der Parteien an diese schwergewichtigen Themenkomplexe. Wie ein Huhn das Ei besetzt Koch vor allem das Thema Wirtschaft und wünscht sich eine Regentschaft zusammen mit der FDP. Kompetenz in Sachen Arbeit und Soziales vermuten die Bürger nach wie vor eher bei der SPD. Am Ende kann allerdings mit erfolgreichen Bilanzen nur jener aufwarten, der alle Themenkomplexe intelligent miteinander verzahnt und insbesondere auch den Belangen der Bürger Rechnung trägt.

Richtung für Bundestagswahlen?
Merkel, die sich erst vor wenigen Wochen auf dem Stuttgarter Parteitag mit der Aussage ""Es wird nicht mehr ausgegeben, als auf dem Konto ist" als Sympathisantin schwäbischer Hausfrauenkultur outete und nun ungedeckte Milliarden über das Land verteilt, will das Wahlergebnis in Hessen als Prognose für die Bundestagswahlen werten. Etwas verfrüht, so scheint es. Denn Merkel steht zweifelsfrei vor ihrem schwierigsten Kanzlerjahr und wird vor allem daran bemessen, wie und mit welchen Konsequenzen Deutschland die Finanz- und Wirtschaftskrise übersteht. Solche Ergebnisse werden erst die nächsten Monate zeigen. Noch stehen dringend erforderliche neue Weichenstellungen und Rahmenbedingungen aus und gesellschaftsrelevante Aspekte rücken verstärkt in den Vordergrund. Auch Konsequenzen für jeden einzelnen Bürger werden beobachtet und bewertet. Es müssen die Ursachen der aktuellen Krisen beseitigt werden und nicht allein deren Auswirkungen. Mit dem Aufspannen gigantischer Rettungsschirme für Banken und Unternehmen und der Verteilung immenser Staatskredite und Bürgschaften allein, werden keine Wahlen gewonnen. Weder in Hessen, noch in anderen Bundesländern und schon gar nicht im September zur Bundestagswahl.

Wer ist Thorsten Schäfer-Gümbel?



Verweise:
Prognose Hessenwahl
CDU Landtagswahl Hessen Wahlprogramm 2009
SPD Landtagswahl Hessen Wahlprogramm 2009
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Guter Kommentar

E. Schlüter (Gast) - 16. Jan, 11:45
und informativ mit den vielen weiterführenden Links. TSGs Auftritte sind tausendmal angenehmer, als die aufgesetzten Koch-Shows. Mich wundert, dass die CDU keinen anderen Kandidaten aufgestellt hat. Schauen wir mal, was Sonntag dabei herauskommt. Spannend wird es bestimmt.

Wert der Umfragen

Werner Grothe (Gast) - 16. Jan, 12:08
Welchen Wert haben die unzähligen Umfragen? Mir scheint, sie dienen eher einer Meinungsmache. Wer liest, dass dieser oder jener Kandidat weit vorne liegt, fühlt sich möglicherweise animiert, sich ebenso zu entscheiden. Außerdem werden wohl maximal 1000 bis 2000 Leute befragt. Was soll das für ein Querschnitt sein? Schließlich kommt es auch immer auf die genaue Fragestellung an. Entsprechend wird geantwortet und auch die Antwort lässt sich wieder entsprechend unterschiedlich interpretieren. Na ja, Hauptsache, die Umfrageinstitute verdienen gut:-)

Koch

lupo03 (Gast) - 16. Jan, 19:33
Vermutlich wird er das Rennen machen. Auch wenn es für Hessen keine gute Wahl ist, von schwarz-gelb regiert zu werden. Aber abwarten, so manche Wahl brachte schon große Überraschungen. Vielleicht kann Schäfer-Gümbel doch ordentlich punkten. Dann wären auch andere Konstellationen möglich, vor allem mit den Grünen.

Tippe

omega (Gast) - 18. Jan, 08:51
trotz aller Umfragen auf ein enges Ergebnis. Koch ist bei vielen unglaubwürdig, kaum jemand glaubt an seine Veränderung. Einen unbeliebteren Ministerpräsidenten gibt es in ganz Deutschland nicht.

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