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Sebastian Knauer

Der SPIEGEL-Redakteur und Herausgeber der Publikation "Barschel - Die Akte" geriet 1987 auf dem Höhepunkt des Barschel-Skandals selbst in den Sumpf des Polit-Thrillers, als er den toten Politiker auffand.

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Dr. Hermann Otto Solms

Der Vizepräsi-
dent des Deut-
schen Bundes-
tages hat in den vergangenen Jahren ein Gesamtkonzept zur Reform der direkten Steuern entwickelt. Wir hatten Gelegenheit, mit ihm darüber zu sprechen.

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Jens Seipenbusch

Der Vorstands-
vorsitzende der schnell wachsen-
den Piratenpartei in Deutschland spricht über Bürgerrechte im digitalen Zeitalter und mehr Transparenz in Politik und Behörden.

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Gerd Heidemann

Mehrteiliges Interview mit dem Ex-"Stern"-
Reporter und einstiegem Kriegsbericht-
erstatter Gerd Heidemann, dessen Karriere mit dem Medien-Flop um die gefäl-
schten Hitler-Tagebücher ein jähes Ende fand.

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Hans Wall (Wall AG)

Die außer-
gewöhnliche Erfolgsge-
schichte des einstigen Mechanikers, der zu einem der bekann-
testen Werbegiganten Deutsch-
lands aufstieg, begann Ende der 70er Jahre mit einer cleveren und gleichsam ungewöhnlichen Idee.

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Dr. Volker Wissing (FDP)

MdB und Mitglied des FDP-Bundes-
vorstandes spricht über das Desaster HRE, Enteigungen, Versäumnisse, Intransparenz und einen Untersuchungsausschuss

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Graf von Faber-Castell

Der Top-
manager und Vorstands-
vorsitzende der Faber-Castell AG in Stein äußert sich im Interview zu Tradition und Fortschritt, unternehmerische Verantwortung und Nachwuchsförderung

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Dr. Hermann Bühlbecker

Der Top-Unter-
nehmer steht seit 1977 an der Spitze des Unternehmens Lambertz in Aachen. Im Interview spricht er über Standorte, Verantwortung und den Wert guter Beziehungen.

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Prof. Dr. C. Pestalozza
Prof. Dr. C. G. Paulus

FU Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin beantworten Fragen zum Finanzmarktstabili-
sierungsgesetz

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Wolfgang Grupp, Trigema

Der schwäbische Unternehmer spricht über Globalisierung, Exportwelt-
meister, Hoch-
lohnland Deutschland, Ethik, persönliche Haftungen und erfolgreiche Unternehmensführung.

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Dr. Michael Meister (CDU)

Dr. Michael Meister, Stellver-
tretender Vorsitz-
ender der CDU/
CSU-Bundestags-
fraktion über Wirtschafts- und Sozialkompetenz, staatliche Eingriffe und die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft.

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Dirk Niebel (FDP)

Generalsekretär der FDP-Bundes-
partei über Ankerplätze, Krisen, Politik-
verdrossenheit und einer bedenklichen Entwicklung zu einer sozialistischen Marktwirtschaft.

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Prof. Markus Heintzen

Dekan des Fachbereichs Rechtswissen-
schaft der Freien Universität Berlin über die umstrittene Pendlerpauschale und Verfassungskonformität.

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Sir Quett K. J. Masire

Masire war von 1980 bis 1998 Präsident von Botswana. In einem ausführ-
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DER MADOFF-SKANDAL

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DIE FINANZKRISE

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Ulrich Müller

Wer regiert in Berlin? Vor allem auch Lobbyisten! Ulrich Müller, Vor-
standsmitglied von LobbyControl auf den Spuren der Lobbyisten in Berlin.

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Dr. Timo Grunden

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen über die Studie: "Politikberatung im Innenhof der Macht".

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Andrea Titz/Richterbund

Staatsanwältin und Mitglied des Präsidiums des Deutschen Richterbundes über Weisungs-
gebundenheit der Staatsanwälte.

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Dr. Werner Hoyer (FDP)

Stellvertretender Vorsitzender und außenpolitischer Sprecher der FDP-Bundes-
tagsfraktion zur aktuellen Situa-
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Prof. Dr. H. J. Selenz

Der Wirtschafts-
ethiker und Gründer des Vereins "CLEANSTATE e.V." über Moral, Ethik, Brandstifter und Defizite im Rechtssystem.

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Prof. Dr. P. Reisewitz

"Pressefreiheit unter Druck – Gefahren, Fälle, Hintergründe"

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Im Gespräch mit:

Prof. Dr. C. Pestalozza
Institut für Staats-
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Stellvertretender Fraktionsvor- sitzender der FDP über Mindestlöhne, Investivlohn und Fachkärftemangel.


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Anne Will und die Pressefreiheit des Friedbert Pflüger

3. Juni 2008, 11:11
screen[Ursula Pidun] Pressefreiheit ist in Deutschland nicht nur ehernes Gesetz, sondern auch im Grundgesetz verankert. Der CDU Fraktionsvorsitzende in Berlin, Friedbert Pflüger, sieht es indes anders und fordert die ARD auf, Anne Wills sonntägliche Talkshow abzusetzen. Pflüger ist nicht nur irgendein Politiker, der uns "missionarisch-ideologische" Argumentationen zumutet, wenn er in grundgesetzlich verbriefte Rechte eingreifen will. Vielmehr ist er auch Mitglied des Rundfunkrates des rbb Berlin und will sich als solcher für die Ablösung dieser Talkshow einsetzen. Denn Pflüger ist verärgert, sehr verärgert sogar und unterstellt der Moderatorin, die Sendung mit "Halb- und Unwahrheiten" und "bewusster Verzerrung von Sachverhalten" angereichert zu haben. Dabei bezieht er sich auf einen Einspieler, in dem behauptet wurde, die rot-rote Koalition in Berlin habe 2001 von der Großen Koalition 60 Milliarden Euro Schulden "geerbt". Richtig sei jedoch, dass die Verschuldung Berlins "von 38,5 Milliarden Euro im Jahr 2001 auf 61 Milliarden Euro bis zum heutigen Zeitpunkt" angestiegen sei. Auch eine Anmoderation Wills zu Beginn der Sendung ließ wohl den Kamm des Politikers schwellen. Will begrüßte den amtierenden Bürgermeister Berlins und Chef einer rot-roten Koalition Klaus Wowereit mit den schmeichelnden Worten "dass man mit der Linkspartei erfolgreich Politik machen kann".

Pflüger benennt schon einmal einen möglichen Nachfolger. Frank Plasberg soll künftig hart aber fair Anne Wills Stuhl einnehmen. Er habe "das Zeug zu harten, aber fairen Fragestellen, da kommt der Journalismus nicht missionarisch-ideologisch daher". Soviel Medien -und Talkrundenkompetenz lässt gar nicht erst die Frage aufkommen, ob sich Pflüger nicht etwas zu weit aus dem christlich-demokratischen Ideologienfenster hängt. Bei rot sieht Pflüger eben rot, da gibt es sozusagen schon reflexartig ein Flügelschlagen. Wer dann als Politiker glaubt, Kraft ausgestatteter Kompetenzen, die er in Wahrheit gar nicht besitzt, ARD-Talkshows plätten zu dürfen, verrennt sich schnell in Verzerrungen von Sachverhalten. Denn weder rbb noch Pflüger haben mit Anne Will irgendetwas zu tun. Die Will-Talkshow ist eine Sendung des NDR. So wird es bei einem Eigentor bleiben, denn ein solches Verhalten beschädigt weniger die Moderatorin, denn den mit geballter Medienkompetenz ausgestatteten Talkshow-Profi der CDU. Ohnehin geht es hier nicht um den Rechen- und/oder Recherchefehler einer Journalistin und einer Wirtschaftsredaktion, die keine ist, sondern um die nackte Tatsache, dass ein Politiker Medien steuern will. Im Wettlauf um die effektivste Werbepräsenz zum besten Sendetermin der Woche sind ihm die tiefroten Genossen schlichtweg zu gut weggekommen. Nun lässt er inakzeptable Muskeln spielen.

Eine ganz andere Sache ist die Frage des Formats. Nein, nicht jenes des Friedbert Pflüger, sondern der sonntäglichen ARD-Talkrunde an sich. Man hatte nach Christiansen die Chance auf etwas ganz Neues, Frisches, Prickelndes und Spannendes. Statt dessen knüpfte man nahtlos an eine zähe, nicht selten tatsächlich stark Ideologien- geprägte Langweiler-Show an. Mit Anne Will kippt die Qualität noch drastischer. Biss, Mut und in Teilen auch Kompetenz, Durchsetzungsvermögen und die Fähigkeit, eine Gesprächsrunde so zu leiten, dass die Gäste im Mittelpunkt stehen und der Moderator unaufdringlich für einen kompetenten Ablauf sorgt, versteckt sie gekonnt. Und sie wiederholt sich mit einstudierten Floskeln, die von "schön, dass Sie da sind" bis "es war heute eine ausgesprochen spannende Runde" reichen und den Zuschauern allenfalls ein müdes Lächeln am späten Abend abringen und die ansonsten fällige Schlaftablette ersetzen. Da bringt auch das abgeschottete Verlierer-Sofa keinen frischen Wind ins Geschehen. "Die da oben" gegen "die da unten" - das sind Schlachten von gestern, out und passé, allenfalls brauchbar für Stammtischrunden.

Könnte der von Pflüger bereits zum Nachfolger gekürte Plasberg das Schiff noch vor dem Untergang retten? Wohl kaum, denn Talkshows in Deutschland sind inzwischen nicht viel mehr, als dem Zuschauer aufgezwungene Werbeveranstaltungen für Politiker. Und so gähnt sich der brave deutsche Bürger durch eine Talkshow-Woche mit Maischbergers, Plasbergs, Illners und Wills, die er gar nicht will. Und er freut sich, dass er einfach abstellen kann. Die Talkshows, versteht sich, die anfallenden GEZ-Gebühren leider nicht.

Photo: Screenshot www.annewill.de
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Thomas (Gast) - 18. Jun, 23:13
Die Pressefreiheit öffentlich-rechtlicher Medien ist aber schon notwendigerweise institutionell eingeschränkt. ARD und ZDF sind ja keine privaten Sender, die sich Eingriffe des Staates zurecht verbitten können, sondern quasi selbst Teile des Staates, die Grundrechte nur ganz beschränkt wahrnehmen können. Wir haben uns (leider) für dieses System der politisch abhängigen Medien entschieden und da ist es nur legitim, wenn sich Politiker auch entsprechend einmischen.

Entschieden worden

Spreegurke - 19. Jun, 12:33
Zitat:"Wir haben uns (leider) für dieses System der politisch abhängigen Medien entschieden ".

Dass WIR uns für ein solches System entschieden haben, wage ich dann doch zu bezweifeln. Es wurde uns übergestülpt und dies gleich in doppelter Ausführung. Versehen mit Zwangsgebühren, die aus rechtlichen Gründen nicht als Steuer bezeichnet werden dürfen, allerdings wie Steuern durchaus auch zwangsweise eingetrieben werden, haben sie natürlich nichts mit freier Presse zu tun.

Mich wundert die Verfassungskonformität in dieser extrem voluminösen Form, die mit Grundversorgung nicht mehr viel zu tun hat.

Merkwürdigerweise scheint es nur wenige zu stören, anders ist nicht erklärbar, warum es einen solchen gigantischen Zwangs-Apparat geben kann.

Dass Politiker überhaupt in Rundfunkräten sitzen dürfen, halte ich ebenso für ein verfehltes Prozedere.
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