Iran: Knapp am Krieg vorbei?
6. Dezember 2007, 06:20[Dr. Alexander Freiherr von Paleske] Der Bericht der 16. US-Geheimdienste über das offenbar im Jahre 2003 eigestellte Atomwaffenprogramm des Iran hat die Politik der USA und Israels über den Haufen geworfen. Ein führender israelischer investigativer Journalist erklärte: "Is is a disaster for Israeli Policy. Israel’s policy on Iran has been crushed and collapsed, and so Vice President Cheney’s and Bush’s."
Israels Regierungschef Olmert hatte von Bush unter vier Augen die Zusage erhalten, im Falle eines Angriffs Israels auf den Iran werde die USA Israel zur Seite zu stehen. Da Israel anders noch als bei der Zerstoerung des irakischen Reaktors in Osirak im Jahre 1981, allein nicht in der Lage ist, durch Luftangriffe die Nukleareinrichtungen des Iran zu zerstören, wäre es auf einen Zweitschlag seitens der USA angewiesen.
Die Vorbereitungen eines Angriffs gegen den Iran durch Israel und die USA waren offenbar weit fortgeschritten und der von den Verbündeten der USA erbetene Aufschub, die Wirksamkeit von Sanktionen zunächst zu prüfen, hatte an diesen Plänen grundsätzlich nichts geändert.
Damit ist es nun erst einmal vorbei. Nachdem die eigenen Nachrichtendienste die Gefahr des Iran heruntergespielt haben, fehlen der Regierung Bush die Argumente. Zwar hatte der amerikanische Präsident lauthals verkünden lassen, an den Plänen der USA habe sich nichts geändert, doch längst haben sich Russland und die VR China die Argumente der US-Geheimdienste zu eigen gemacht und sehen sie als Rechtfertigung ihrer eigenen Politik gegenüber dem Iran. Anders als im Falle des Irak ist es offenbar nicht gelungen, die Geheimdienstberichte seitens der Bush-Administration zurechtzubiegen.
Giftgas und Milliardenbetrug - auf den Spuren des Moshe Regev
Der Iran, das Atomprogramm und Ahmadinejad
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Damit ist es nun erst einmal vorbei. Nachdem die eigenen Nachrichtendienste die Gefahr des Iran heruntergespielt haben, fehlen der Regierung Bush die Argumente. Zwar hatte der amerikanische Präsident lauthals verkünden lassen, an den Plänen der USA habe sich nichts geändert, doch längst haben sich Russland und die VR China die Argumente der US-Geheimdienste zu eigen gemacht und sehen sie als Rechtfertigung ihrer eigenen Politik gegenüber dem Iran. Anders als im Falle des Irak ist es offenbar nicht gelungen, die Geheimdienstberichte seitens der Bush-Administration zurechtzubiegen.
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