Respekt für "Politically Incorrect"-Aussteiger Jens von Wichtingen
6. November 2007, 10:19[Ursula Pidun] Mit einem bei uns kürzlich erschienenen Beitrag "Bloggende Hetzprediger schüren Angst vor dem Islam" haben wir auf die Gefahren hingewiesen, die von generell islamfeindlichen Hetzblogs ohne jegliche Differenzierung ausgehen, zu denen auch das Blog "Politically Incorrect" zählt. Einer der leidenschaftlichen Hauptautoren dieses Blogs kündigt nun seine Mitarbeit bei PI auf und steigt aus.
In einem Gastbeitrag gesteht von Wichtingen seinen schweren Fehler, aus einer einseitigen Sichweite heraus geschrieben zu haben. Einer Sichtweite, die er aus Informationen einschlägiger Webseiten mit Horrormeldungen zum islamischen Jihad gewonnen habe und aus der heraus es zu einem extrem einseitigen Weltbild gekommen sei.
Er sei "wie benebelt, wie im Rausch" gewesen und beantwortet die Frage nach dem Warum mit seiner Enttäschung über die in seiner Sicht gleichgeschalteten Medien. "Ich wollte meine Fähigkeiten einbringen, das Projekt PI zu verbessern. Dies habe ich gründlich vermasselt", äußert von Wichtingen.
Zitat:
"Allerdings hat PI zumindest sektenähnlichen Charakter. Man lebt in einer eigenen Welt. Gut und Böse, Schwarz und Weiss. Man nimmt Nachrichten vollkommen anders auf, man fühlt sich im Besitz der Wahrheit. Und alle die PI kritisieren haben unrecht. Gutgemeinte Ratschläge werden ignoriert, die anderen sowieso. Man steigert sich gegenseitig in einen – man kann schon fast sagen – Wahn, der hoffentlich niemals zu Auswirkungen im realen Leben kommen wird."
Solche Erkenntnisse und Einsichten verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung. Ein Schritt, dem hoffentliich noch viele folgen mögen.
Die komplette Erklärung
Verweise:
Bloggende Hetzprediger schüren Angst vor dem Islam
Photo: Pixelio.de
In einem Gastbeitrag gesteht von Wichtingen seinen schweren Fehler, aus einer einseitigen Sichweite heraus geschrieben zu haben. Einer Sichtweite, die er aus Informationen einschlägiger Webseiten mit Horrormeldungen zum islamischen Jihad gewonnen habe und aus der heraus es zu einem extrem einseitigen Weltbild gekommen sei.
Er sei "wie benebelt, wie im Rausch" gewesen und beantwortet die Frage nach dem Warum mit seiner Enttäschung über die in seiner Sicht gleichgeschalteten Medien. "Ich wollte meine Fähigkeiten einbringen, das Projekt PI zu verbessern. Dies habe ich gründlich vermasselt", äußert von Wichtingen.
Zitat:
"Allerdings hat PI zumindest sektenähnlichen Charakter. Man lebt in einer eigenen Welt. Gut und Böse, Schwarz und Weiss. Man nimmt Nachrichten vollkommen anders auf, man fühlt sich im Besitz der Wahrheit. Und alle die PI kritisieren haben unrecht. Gutgemeinte Ratschläge werden ignoriert, die anderen sowieso. Man steigert sich gegenseitig in einen – man kann schon fast sagen – Wahn, der hoffentlich niemals zu Auswirkungen im realen Leben kommen wird."
Solche Erkenntnisse und Einsichten verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung. Ein Schritt, dem hoffentliich noch viele folgen mögen.
Die komplette Erklärung
Verweise:
Bloggende Hetzprediger schüren Angst vor dem Islam
Photo: Pixelio.de


























Institut für Staats-































Einseitige Erkenntnis
Und dass die Terrorbomber, die den Tag 9.11. zu einer traurigen Berühmtheit verholfen haben, ihre Tat unter anderem mitten in Hamburg vorbereiteten, umgeben von lauter "Toleranztrotteln" in Politik, Universität und Gesellschaft, ist eine Tatsache.
Auch die Gemeinde der politisch Korrekten trägt übrigens sektenähnlichen Charakter, und schottet sich systematisch von Kritik ab. Das geht sogar so weit, daß die Existenz der political correctness abgestritten wird. Wie neulich auf ARTE in einer Diskussionssendung.
Gefährlicher Trend der publizistischen Eitelkeiten
Islamistischen Extremismus und Fundamentalismus zu unterschätzen wäre Dummheit und fahrlässig. Doch wer Blogs betreibt, die ohne zu differenzieren generell auf übelste Weise gegen den Islam hetzen, macht sich strafbar. Man kann eine hohe Toleranzschwelle für solche Blogs beobachten, das macht solche "Autoren" natürlich dann noch besonders stark.
Aber woher kommt das ?
"Auch die Gemeinde der politisch Korrekten trägt übrigens sektenähnlichen Charakter, und schottet sich systematisch von Kritik ab. Das geht sogar so weit, daß die Existenz der political correctness abgestritten wird. Wie neulich auf ARTE in einer Diskussionssendung."
Ich hab den bericht gesehen, und ich hoffe sie können ein bischen konstruktive Kritik vertragen, aber dort wurde behauptet das es 'von der politik (also der staatlichen obrigkeit)verordnete' political correctness nicht gibt.
"Es wäre besser, solche Publizisten/ Journalisten würden sachlich und authentisch berichten, denn das ist die journalistische Aufgabe. Das derzeitige Gebaren scheint eine sich lohnende Marktlücke zu füllen."
Publizisten und Journalisten sollten sachlich und authentisch berichten ..... das ist allerdings wahr, jedoch beruht viel von der Legitimation PI's darauf das gerade dies in anderen Medien nicht der Fall ist. Dies ist auch meine Meinung, und als Beispiel lässt sich hier gut der Israel/Terrorkonflikt anführen .
Kommen Bilder aus Gaza nach einem israel. Militäreinsatz in den Nachrichten so wurde noch nicht einmal einer oder mehrere Tote gezeigt die auch nur nach Terrorist aussahen , geschweige denn das Waffen bei ihnen 'im Bild' rumlägen. Ich persönlich habe keinen Zweifel daran das bevor diese Terroristen Kamerateams dorthin lassen diese Szenen medial 'geeicht' werden und so wird ein Bild nach aussen suggeriert das immer nur Zivilisten, Frauen und Kinder den israel. Militäroperationen zum Opfer fallen und das ist meilenweit von der Wahrheit entfernt. Meiner Meinung nach wird hier Stimmungsmache für Terroristen betrieben, und es hält sich nicht bei textnachrichten, nein es müssen immer publikumsträchtige Bilder sein .
Sowas nenne ich wirklich gefährliche Einseitigkeit, denn einerseits machen sich diese 'objektiven Berichter' zum Steigbügelhalter von Terroristen und schüren gleichzeitig Antisemitismus.
Das PI Nachrichten einseitig sind kann man soweiso nicht abstreiten, und das diese , wenn man den röt-grünen' masstab für Integration anlegt, alles andere als 'hilfreich' sind auch.
Aber hier sollte man auch mal erwähnen es Menschen gibt die denken das wir bereits genug Kompromisse eingegangen sind im Bezug auf den Islam, und das bevor wir irgendwelche weiteren Zugeständnisse machen erstmal ein ganzes grosses Stück Bewegung verlangt werden kann.
Bis dato ist Integration hier eine reine Einbahnstrasse.
Nicht das sich mal irgendein Muslimführer genötigt sehen würde Immane öffentlich zu brandmaken wenn diese Vergewaltigungen an Andersgläubigen zum Recht eines islamischen Mannes erklären.
Nicht das es irgendeinen Kommentar der Veurteilung aus der Türkei gäbe wenn hier ein randalierender türkischer Mob medienwirksam die dritthöchste Kirche der Welt belagert.
..... und diese Liste ist endlos.
Wir sollen uns hier an den Islam anpassen und nicht umgekehrt, und das ist schlichtweg nicht aktzeptabel und da es sich um einen stillen schleichenden Prozess handelt der nach den Medien möglichst ungesehen und ungehört vom Bürger ablaufen soll ist einseitge polarisierende Berichterstattung nur recht und billig.
Eigenes Denken hilft
Nachdenken und sich allumfassend zu einem Thema kundig machen – das ist anstrengend. Es gibt ja vorgefertigtes Schwarz und Weiß. Da ist es leicht, sich für das eine oder andere zu entscheiden und loszulegen, sei es auch noch so ein dummes und oftmals gefährliches Geschwätz.
"Auch die Gemeinde der politisch Korrekten trägt übrigens sektenähnlichen Charakter, und schottet sich systematisch von Kritik ab. Das geht sogar so weit, daß die Existenz der political correctness abgestritten wird. Wie neulich auf ARTE in einer Diskussionssendung."
Das ist durchaus möglich, allerdings habe ich dort bisher keine hasserfüllten Hetzereien lesen, hören oder sehen können. Und genau das macht den gewaltigen Unterschied.
Ich hab den bericht gesehen, und ich hoffe sie können ein bischen konstruktive Kritik vertragen, aber dort wurde behauptet das es 'von der politik (also der staatlichen obrigkeit)verordnete' political correctness nicht gibt.
Hier in der BRD gibt es eine im wahren Wortsinn gemeinte PC überhaupt nicht. Der Versuch, ein wenig manipulativ in das Denken der Bürger einzugreifen – das gibt es in der Tat, sowohl in Medien, als auch in der Politik. Allerdings jenseits von Straftatbeständen. Dagegen helfen eigene graue Gehirnzellen, eigens Denkvermögen und ein sich kundig machen.
Publizisten und Journalisten sollten sachlich und authentisch berichten ..... das ist allerdings wahr, jedoch beruht viel von der Legitimation PI's darauf das gerade dies in anderen Medien nicht der Fall ist. Dies ist auch meine Meinung, und als Beispiel lässt sich hier gut der Israel/Terrorkonflikt anführen .
Dies nun ist völliger Unsinn. Den Medien generell zu unterstellen, sie würden nicht authentisch berichten und dies diene als Legitimation für die unerträgliche Hetze auf PI, ist einfach eine falsche Diagnose. Es gibt qualitativ hochwertige Medien und eben auch das Gegenteil. Wer glaubt, ein mündiger Bürger zu sein, kann sich kundig machen. Es gibt neben erstklassigen deutschen Medien unzählige seriöse Quellen im Ausland. Natürlich setzt das voraus, dass man englisch und/ oder weitere Sprachen sprechen kann. Ich sagte ja schon, Kompetenz ist anstrengend, einfach los -oder nachplappern hingegen ist leicht.
Kommen Bilder aus Gaza nach einem israel. Militäreinsatz in den Nachrichten so wurde noch nicht einmal einer oder mehrere Tote gezeigt die auch nur nach Terrorist aussahen , geschweige denn das Waffen bei ihnen 'im Bild' rumlägen. Ich persönlich habe keinen Zweifel daran das bevor diese Terroristen Kamerateams dorthin lassen diese Szenen medial 'geeicht' werden und so wird ein Bild nach aussen suggeriert das immer nur Zivilisten, Frauen und Kinder den israel. Militäroperationen zum Opfer fallen und das ist meilenweit von der Wahrheit entfernt. Meiner Meinung nach wird hier Stimmungsmache für Terroristen betrieben, und es hält sich nicht bei textnachrichten, nein es müssen immer publikumsträchtige Bilder sein .
Hier wiedersprechen Sie sich. Weiter oben beklagen sie, dass Photos nicht gezeigt werden, weiter unten möchten Sie reinen Text als Nachricht. Ich kenne kein deutsches Medium, das Photos aus Krisengebieten manipuliert. Den Medien zu unterstellen, sie würden quasi mit Terroristen im Klüngel liegen und gemeinsam gestellte Photos setzen – mit Verlaub, auf so einen Unsinn antworte ich nicht.
Das PI Nachrichten einseitig sind kann man soweiso nicht abstreiten, und das diese , wenn man den röt-grünen' masstab für Integration anlegt, alles andere als 'hilfreich' sind auch.
Aber hier sollte man auch mal erwähnen es Menschen gibt die denken das wir bereits genug Kompromisse eingegangen sind im Bezug auf den Islam, und das bevor wir irgendwelche weiteren Zugeständnisse machen erstmal ein ganzes grosses Stück Bewegung verlangt werden kann.
Bis dato ist Integration hier eine reine Einbahnstrasse.
Welchen Kompromiss meinen Sie denn genau? Und welchen Kompromiss sind Sie jemals eingegangen? Deutscher zu sein, ist kein persönlicher Verdienst, es wirkt allerdings so, als würden manche tatsächlich glauben, es wäre einer.
Wir sollen uns hier an den Islam anpassen und nicht umgekehrt,
Wer hat Ihnen denn den Floh ins Ohr gesetzt? PI?
und das ist schlichtweg nicht aktzeptabel und da es sich um einen stillen schleichenden Prozess handelt der nach den Medien möglichst ungesehen und ungehört vom Bürger ablaufen soll ist einseitge polarisierende Berichterstattung nur recht und billig.
Sie sind heftig infisziert vom Virus PI. Keine Ahnung, ob das reparabel ist;-). Es ist nicht akzeptabel, dass etwas passiert, was es gar nicht gibt? Ihren Komplott bezüglich deutscher Kriegsberichterstattung jedenfalls gibt es möglicherweise im Traum und in der Phantasie – mit den Realitäten hat das nichts zu tun.
Auf einem Auge blind
Ooooh, da ist aber jemand blind auf einem Auge. Wenn jemand mit Verweis auf die Berliner Polizeistatistik in Berlin das Problem der Gewaltbereitschaft jugendlicher Migranten aufgreift und dann als "Nazi", "Faschist" und ähnlichem bezeichnet wird, dann ist dass natürlich ganz wertfrei und völlig ohne Hass und Hetze gemeint.
Nein, ihr Problem ist, dass Sie schon die Diskussion bestimmter "Tabuthemen" als Hass und Hetzte ansehen, die tatsächlich hasserfüllten Reaktionen dann aber komplett ignorieren.
blind und taub
Seriöse Quellenangabe bitte, sonst kann ich damit nichts anfangen.
Nein, ihr Problem ist, dass Sie schon die Diskussion bestimmter "Tabuthemen" als Hass und Hetzte ansehen, die tatsächlich hasserfüllten Reaktionen dann aber komplett ignorieren.
Blind, voller Vorurteile, hasserfüllt und hetzpredigend - das alles ist Problem von IP. Schade, auch wenn man bedenkt, das bei einem solchen Zulauf auf ein Blog soviel Kraft in pure Hetze gesteckt wird. Diese Kraft (ohne Hass) könnte man viel sinnvoller nutzen, um bestehende Probleme besser zu bewältigen. Ist natürlich Utopie, wenn sich Hass so festgefahren hat und es ja auch als Quotenesel gezielt genutzt wird.