US-Africom im südlichen Afrika unerwünscht
31. August 2007, 12:18[Dr. Alexander Freiherr von Paleske] Die Staatengemeinschaft des südlichen Afrika, die vor knapp zwei Wochen zu einem Gipfeltreffen in der sambischen Hauptstadt Lusaka zusammenkam hat beschlossen, den USA nicht zu erlauben, das neu gebildete Afrika-Kommando Africom von Stuttgart Möhringen in das südliche Afrika zu verlegen.
Als Basis war offenbar Botswana vorgesehen, dies meldete jedenfalls die lokale Wochenzeitung "Sunday Standard" vor zwei Wochen. Auch die Botschafterin der USA in Botswana ließ gesprächsweise durchblicken, Africom werde wohl nach Botswana kommen.
Kein Termin für Africom- Kommandeur
Eine Ahnung davon, wie unwillkommen Africom selbst in Südafrika ist, hatte der Africom-Kommandeur US General Kip Ward schon im vergangenen Monat in Südafrika zu spüren bekommen, als er an einem Seminar der Brenthurst Foundation teilnahm. Obwohl US-Botschafter Eric Bost sich schon wochenlang vor dem Eintreffen des US Generals um einen Termin bei Südafrikas Verteidigungsminister Mosiuoa Lekota für Ward bemüht hatte, gab es kein Treffen zwischen den beiden. Lekota hatte keine Zeit für Bost.
Kürzlich erkläre Lekota vor Journalisten, alle Staaten des südlichen Afrika seien nicht bereit, als Basis für Africom zu dienen. Es sei nicht in ihrem Interesse, wenn die USA eine Militärpräsenz im südlichen Afrika schaffen und damit nur Unsicherheit hervorriefen.
Erstveröffentlichung: JNVH
Als Basis war offenbar Botswana vorgesehen, dies meldete jedenfalls die lokale Wochenzeitung "Sunday Standard" vor zwei Wochen. Auch die Botschafterin der USA in Botswana ließ gesprächsweise durchblicken, Africom werde wohl nach Botswana kommen.
Kein Termin für Africom- Kommandeur
Eine Ahnung davon, wie unwillkommen Africom selbst in Südafrika ist, hatte der Africom-Kommandeur US General Kip Ward schon im vergangenen Monat in Südafrika zu spüren bekommen, als er an einem Seminar der Brenthurst Foundation teilnahm. Obwohl US-Botschafter Eric Bost sich schon wochenlang vor dem Eintreffen des US Generals um einen Termin bei Südafrikas Verteidigungsminister Mosiuoa Lekota für Ward bemüht hatte, gab es kein Treffen zwischen den beiden. Lekota hatte keine Zeit für Bost.
Kürzlich erkläre Lekota vor Journalisten, alle Staaten des südlichen Afrika seien nicht bereit, als Basis für Africom zu dienen. Es sei nicht in ihrem Interesse, wenn die USA eine Militärpräsenz im südlichen Afrika schaffen und damit nur Unsicherheit hervorriefen.
Erstveröffentlichung: JNVH































































