Marko Perković und die Hypo-Alpe- Adria Bank
1. Juli 2007, 21:52[Dr. Alexander Freiherr von Paleske] Am Freitag erschien eine kleine Meldung in “Die Juedische”, ein Weblog, das in Österreich beheimatet ist. Danach soll die Hypo Alpe Skandalbank das Sponsorship für den kroatischen Rocksänger Marko Perković alias Thompson eingestellt haben. Das wäre normalerweise keine Zeile wert, doch Marko Perković ist nicht irgendwer, sondern der zur Zeit wohl populärste Rocksänger Kroatiens.
Er hat eine Welttournee hinter sich gebracht, die in der Hafenstadt Split im Jahre 2002 mit 40.000 Menschen begann und im Jahre 2005 in Melbourne/Australien zu Ende ging. Auch in Deutschland trat er auf, im April in Frankfurt vor 13.000 zahlenden Besuchern und im Juni in Zagreb/Kroatien vor 60.000. Anwesend waren der Wissenschaftsminister und mehrere Parlamentsabgeordnete Kroatiens. Das Simon Wiesenthal Zentrum protestierte. Zu Recht!
Die Musik soll von der legendären Pop Gruppe Abba abgekupfert sein, behaupten einige, die Texte seiner Lieder sind offenbar außerordentlich rechtslastig. Auf seinen Konzerten sind viele Besucher in dem Schwarz der Ustascha zu sehen und oftmals begrüsst er seine Zuhörer mit einem Gruß, der fatal an den Hitler-Gruß erinnert
Eine Kostprobe nach Shoa.de:
“Jasenovac und Gradiska Stara, da sind die Schlächter von Maks zu Hause”
Zur Erinnerung: Jasenovac war ein KZ zur Zeit der faschistischen Ustascha-Herrschaft in Kroatien und Bosnien-Herzegovina nach dem Einmarsch deutscher Truppen im Jahre 1941. Die Ustascha wurde von einem Zagreber Rechtsanwalt namens Ante Pavelic angeführt und war das Pendant zu Adolf Hitlers NSDAP. Wie in Nazi-Deutschland wurden von der Ustascha (übersetzt: Freiheitskämpfer) Rassengesetze nach deutschem Vorbild erlassen und Konzentrationslager eingerichtet. Das grösste war Jasenovac, 100 km südlich von Zagreb gelegen. Dort wurden Juden, Roma und Serben sowie antifaschistische Widerstandskämpfer eingeliefert und auf brutalste Weise ermordet..
Die Zahl der Getöteten schwankt
Es sollen ca. 290.000 Serben, 30.000 Juden und 30.0000 Roma gewesen sein. Komandant des Lagers war der von Perković besungene Vjekoslav "Maks" Luburic (1914-1969). Nun ist das Sponsorship der Hypo-Alpe Skandalbank für Faschistenfreunde nichts Neues. Schon der Vertreter des ehemaligen Mehrheitseigentümers der Hypo-Skandalpe des Landes Kärnten, der Landeshauptmann Jörg Haider war durch die Empfehlung der hitlerschen Arbeitsmarktpolitik aufgefallen. Auch der von der Hypo-Skandalpe gesponserte kroatische Skiathlet Ivica Kostelic hatte durch Nazi- freundliche Äusserungen auf sich aufmerksam gemacht. Nun also auch Marko Perković, alias Thompson.
Allerdings kann sich die Bayerische Landesbank als neuer Mehrheitsaktionär, anders als der Rechtsaußen Jörg Haider, derartige Faschistenfreunde auf der Liste der Gesponserten politisch nicht leisten. Nur so ist die Entscheidung der Hypo-Skandalpe zu verstehen.
Verweise:
Skandal-Bank in Österreich: Die Hypo Alpe Adria
Im Gespräch mit Dr. Alexander Freiherr von Paleske
Er hat eine Welttournee hinter sich gebracht, die in der Hafenstadt Split im Jahre 2002 mit 40.000 Menschen begann und im Jahre 2005 in Melbourne/Australien zu Ende ging. Auch in Deutschland trat er auf, im April in Frankfurt vor 13.000 zahlenden Besuchern und im Juni in Zagreb/Kroatien vor 60.000. Anwesend waren der Wissenschaftsminister und mehrere Parlamentsabgeordnete Kroatiens. Das Simon Wiesenthal Zentrum protestierte. Zu Recht!
Die Musik soll von der legendären Pop Gruppe Abba abgekupfert sein, behaupten einige, die Texte seiner Lieder sind offenbar außerordentlich rechtslastig. Auf seinen Konzerten sind viele Besucher in dem Schwarz der Ustascha zu sehen und oftmals begrüsst er seine Zuhörer mit einem Gruß, der fatal an den Hitler-Gruß erinnert
Eine Kostprobe nach Shoa.de:
“Jasenovac und Gradiska Stara, da sind die Schlächter von Maks zu Hause”
Zur Erinnerung: Jasenovac war ein KZ zur Zeit der faschistischen Ustascha-Herrschaft in Kroatien und Bosnien-Herzegovina nach dem Einmarsch deutscher Truppen im Jahre 1941. Die Ustascha wurde von einem Zagreber Rechtsanwalt namens Ante Pavelic angeführt und war das Pendant zu Adolf Hitlers NSDAP. Wie in Nazi-Deutschland wurden von der Ustascha (übersetzt: Freiheitskämpfer) Rassengesetze nach deutschem Vorbild erlassen und Konzentrationslager eingerichtet. Das grösste war Jasenovac, 100 km südlich von Zagreb gelegen. Dort wurden Juden, Roma und Serben sowie antifaschistische Widerstandskämpfer eingeliefert und auf brutalste Weise ermordet..
Die Zahl der Getöteten schwankt
Es sollen ca. 290.000 Serben, 30.000 Juden und 30.0000 Roma gewesen sein. Komandant des Lagers war der von Perković besungene Vjekoslav "Maks" Luburic (1914-1969). Nun ist das Sponsorship der Hypo-Alpe Skandalbank für Faschistenfreunde nichts Neues. Schon der Vertreter des ehemaligen Mehrheitseigentümers der Hypo-Skandalpe des Landes Kärnten, der Landeshauptmann Jörg Haider war durch die Empfehlung der hitlerschen Arbeitsmarktpolitik aufgefallen. Auch der von der Hypo-Skandalpe gesponserte kroatische Skiathlet Ivica Kostelic hatte durch Nazi- freundliche Äusserungen auf sich aufmerksam gemacht. Nun also auch Marko Perković, alias Thompson.
Allerdings kann sich die Bayerische Landesbank als neuer Mehrheitsaktionär, anders als der Rechtsaußen Jörg Haider, derartige Faschistenfreunde auf der Liste der Gesponserten politisch nicht leisten. Nur so ist die Entscheidung der Hypo-Skandalpe zu verstehen.
Verweise:
Skandal-Bank in Österreich: Die Hypo Alpe Adria
Im Gespräch mit Dr. Alexander Freiherr von Paleske






























Institut für Staats-
































