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Frank Schäffler (FDP)

Der Bundestags-
abgeordnete und "Euro-Rebell" erklärt im Interview, dass die Schulden-
schirmpolitik den Euro zerstört, Europa spalten wird und schließlich das Sparvermögen aller vernichtet.

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Prof. Dr. Franz Hörmann

Der Univ.Prof. im Institut für Unterneh-
mensrechnung an der Wirtschafts-
universität Wien glaubt, dass es ein "systemisches Betrugsmodell einer Institution gebe, der in unserem Wirtschaftssystem das Monopol zur Geldschöpfung über Kredite eingeräumt wird".

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Sebastian Nerz (Piraten)

Die Piraten sind klar zum Ändern. Der Bundes-
vorsitzende der Piratenpartei Sebastian Nerz spricht in unserem Interview über Zukunftspläne, Ideologien und Visionen dieser noch sehr jungen Partei.

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Wolfgang Bosbach (CDU)

Der Bundestags
abgeordnete und Vorsit-
zende des Innen-
ausschusses des Deutschen Bundestages wird im Parla-
ment gegen die Erweiterung des EU-Rettungs-
schirms stimmen. Wir haben ihn nach den Gründen befragt.

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Prof. Dr. Uwe Kamenz

Früher oder später fliegt jedes Plagiat auf, glaubt Professor Kamenz von der FH-Dortmund. Unter Einsatz eines Fujitsu Scanners will er helfen, die Wahrheit schneller ans Licht zu bringen. Politiker zeigen sich wenig begeistert.

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Uwe Schummer (CDU)

Der Bundestags-
abgeordnete möchte "Hartz IV" abschaffen. Die Agenda 2010 sei abgearbeitet, glaubt er und verrät im Interview, was er stattdessen für richtig hält: Eine Agenda 2015 soll es nun richten!

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Michael Martens

Der FAZ-Redak-
teur spricht in unserem Inter-
view über das breite mediale Interesse zu der seltsamen Publi-
kation der Daniela Matijevic, die im Kosovo "knietief in Leichen stand". Dies, obwohl dort seit 1995 bis heute kein einziger deutscher Soldat bei Gefechten ums Leben gekommen ist.

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Dominic Schwickert

Der Politik-
berater spricht in unserem politischen Gespräch über "Strategiebera-
tung im Zen-
trum der Macht" und stellt seine diesbezüglich gerade erschienene Publikation vor.

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Dr. Jakob Sierig

Der Tübinger Geologe spricht im Interview über Sicherheit und Kosten-Nutzen zum Jahrhundert-
projekt "Stutt-
gart 21" und warnt vor nicht überschaubaren Folgekosten.

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Sebastian Knauer

Der SPIEGEL-Redakteur und Herausgeber der Publikation "Barschel - Die Akte" geriet 1987 auf dem Höhepunkt des Barschel-Skandals selbst in den Sumpf des Polit-Thrillers, als er den toten Politiker auffand.

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Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (SPD)

Die SPD-
Politikerin und Rechtsanwältin ist Mitglied des Deutschen Bundestags und spricht in unserem Interview über Leiharbeit, Dumpinglöhne und weitere Schieflagen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

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Dieter Reicherter

Der ehemalige Richter war viele Jahre als Vorsitzender am Landge-
richt Stuttgart tätig und berichtet als Augenzeuge von gewalttätigen Übergriffen der Polizei bei einer Demo zum Projekt "Stuttgart 21".

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Dr. Gregor Gysi (PDL)

Der Fraktions-
vorsitzende im Deutschen Bundestag spricht über die Gründe der weiter um sich greifenden Politikverdrossenheit und erklärt, was er sich für seine Partei in der Zukunft wünscht.

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Wolfgang Grupp, Trigema

Der schwäbische Unternehmer spricht über Globalisierung, Exportwelt-
meister, Hoch-
lohnland Deutschland, Ethik, persönliche Haftungen und erfolgreiche Unternehmensführung.

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Omid Nouripour (Grüne)

Der Verteidi-
gungssexperte von Bündis 90/Die Grünen erklärt, warum ein schneller Abzug aus Afghanistan nicht möglich ist und was es mit den von General McChrystal angekündigten Groß-Offensiven auf sich hat.

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Prof. Dr. M. Hartmann

Sind Hartz IV-Empfänger Deutschlands Sozialschma-
rotzer oder verschleiern lautstarke populistische Parolen den Blick auf ganz andere Tatsachen?

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Omid Nouripour (Grüne)

Der Verteidungs-
Experte sieht viel Klärungsbedarf hinsichtlich des Luftangriffs im afghanischen Kundus. Ein Untersuchungs-
ausschuss soll nun klären, ob der Öffentlichkeit bewusst die Wahrheit vorenthalten wird.

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GEN - DEBATTE:
Gibt es ein Recht auf Dummheit?


SARRAZIN - Debakel


AFGHANISTAN - EINSATZ

HARTZ IV
Artikelsammlung zur größten Sozialreform in der Geschichte der Bundesrepublik

Arbeitsmarkt Deutschland:
Bankrotterklärung in einem der reichsten Länder der Welt

Prof. Dr. Ch. Broelsch

Die Staatsan-
waltschaft wirft dem Transplan-
tationschirurgen Betrug, Nötigung und Vorteilsge-
währung vor. Broelsch soll Patienten systematisch zu Spendenzahlungen erpresst haben. Wir haben nachgefragt.

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Graf von Faber-Castell

Der Top-
manager und Vorstands-
vorsitzende der Faber-Castell AG in Stein äußert sich im Interview zu Tradition und Fortschritt, unternehmerische Verantwortung und Nachwuchsförderung.

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Domenika Ahlrichs

Im Gespräch mit der derzeitigen Chefredakteurin der NETZEITUNG, die zum Jahres-
ende 2009 den redaktionellen Betrieb einstellt. Damit soll der Weg für ein automatisiertes Nachrichtenportal geebnet werden.

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Dr. Michael Maier

Der ehemalige Chefredakteur der NETZEITUNG ist sich sicher: Das Ende der Netzeitung ist auch ein Menetekel für die Branche.

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Dr. Hermann Otto Solms

Der Vizepräsi-
dent des Deut-
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tages hat in den vergangenen Jahren ein Gesamtkonzept zur Reform der direkten Steuern entwickelt. Wir haben mit ihm darüber gesprochen.

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Parlamentsfernsehen



DER MADOFF-SKANDAL

Banken-FLOP des Jahrzehnts:

Hypo Alpe Adria und
der Fall BayernLB

Prozess im Fokus:

Prof. Dr. Christian Broelsch
Ein Star-Chirurg auf der Anklagebank

DIE FINANZKRISE

Jens Seipenbusch

Der Vorstands-
vorsitzende der schnell wachsen-
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Gerd Heidemann

Mehrteiliges Interview mit dem Ex-"Stern"-
Reporter und ehemaligen Kriegsbericht-
erstatter Gerd Heidemann, dessen Karriere mit dem Medien-Flop um die gefäl-
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Prof. Dr. C. Pestalozza
Prof. Dr. C. G. Paulus

FU Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin beantworten Fragen zum Finanzmarktstabili-
sierungsgesetz

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EU-Rettungsschirm - Interview mit Wolfgang Bosbach (CDU)

13. September 2011, 17:37
Wolfgang Bosbach CDU)[Ursula Pidun] Die Bundestagsabgeordneten debattieren derzeit über die Erweiterung des EU-Rettungsschirms. Bereits Ende September soll es im Parlament zu einer Abstimmung kommen. Wird Kanzlerin Merkel die gewünschte Zustimmung erhalten? Ganz unumstritten ist die Ausweitung des Rettungsschirmes nicht. Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) zählt zu jenen Politikern, die sich viele Gedanken um die scheinbar nicht enden wollenden Hilfsmaßnahmen machen und erwägt, gegen eine Erweiterung des Rettungsschirmes zu stimmen. Denn der Politiker erwartet auch nach dem Parlamentsvotum Ende September nicht, dass die finanziellen Engpässe damit beendet werden. Im Gegenteil sieht er eher einem Schrecken ohne Ende entgegen und äußerte diesbezüglich: "Wenn kein Land aus dem Euro-Raum ausscheiden und keine Großbank pleitegehen darf, weil die Folgen unabsehbar und unbeherrschbar sind, dann werden wir auf Dauer zahlen". Wir haben nachgefragt. Im Gespräch mit Wolfgang Bosbach (CDU). Er ist Rechtsanwalt, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages.

Herr Bosbach, wie fühlen Sie sich als verantwortlicher Politiker und Abgeordneter in der Position, Ende September über eine erneute Erweiterung des Euro-Rettungsschirmes abstimmen zu müssen?

Viele von uns, insbesondere die Kolleginnen und Kollegen in den Regierungsfraktionen, sind doch bei ihrer Entscheidungsfindung hin- und hergerissen. Auf der einen Seite gibt es berechtigte Bedenken, ob die geplanten Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, die gravierenden Probleme nachhaltig zu lösen, ohne dass wir ständig mit neuen Hilfsanforderungen konfrontiert werden und auf der anderen Seite wissen wir, dass die Regierung von uns erwartet, dass der Deutsche Bundestag mit möglichst großer Mehrheit das unterstützt, was die Staats- und Regierungschefs in den 17 Euro-Mitgliedsländern verabredet haben und wir wissen natürlich auch, dass es politisch wichtig ist, dass die Regierung in dieser Frage eine eigene Mehrheit hat.

Sie werden in Hinblick auf Ihre kritische Haltung zur erneuten Erweiterung des Rettungsschirmes durchaus auch angegriffen. Warum wird im Fall Euro-Rettung derart heftig auf Ihre Kritik reagiert? Bei solchen horrenden Summen müssten doch kritische Überlegungen ganz selbstverständlich angehört und sachlich durchdacht werden.

Wenn man mit mir in der Sache selber diskutieren würde, also über die von mir vorgetragenen Argumente, über Zahlen, Daten und Fakten, hätte ich hierfür volles Verständnis. Einer derartigen Debatte habe ich mich nie verweigert, bin gerne bereit, sie auch zukünftig jederzeit zu führen. Betroffen machen mich allerdings ganz persönliche Angriffe. So ist mir z. B. bekannt, dass es Kollegen gibt, die Journalisten hinter vorgehaltener Hand zuflüstern, ich würde ja nur deshalb mit "Nein" stimmen, weil ich frustriert sei. Das ist ein klassischer Fall der üblen Nachrede und wer ernsthaft dieser Ansicht ist, der kann es mir ja ins Gesicht sagen. Außerdem leidet die gesamte Sachdebatte darunter, dass Kritiker schnell gefragt werden, ob man nicht die Bedeutung des Europäischen Einigungswerkes zu schätzen wüsste, ob man in Wahrheit nicht lieber zur D-Mark zurück wolle, ob man Griechenland pleite gehen lassen wolle, usw., usw.

Ist die dargebotene Eile, in der diese Erweiterung abgehandelt wird, in Ihrer Sicht überhaupt gerechtfertigt?

Bei der jetzt anstehenden Erweiterung der EFSF gibt es ein ordentliches Gesetzgebungsverfahren und wir haben auch genügend Zeit zur Beratung. Ich gehe davon aus, dass bei dem geplanten ESM ebenso verfahren wird. Anders könnte die Lage natürlich dann sein, wenn der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in Zukunft Sachentscheidungen nach Maßgabe der völkerrechtlichen Vereinbarung treffen soll, denn wenn die Debatte unter Hinweis darauf eröffnet wird, dass die Märkte ganz, ganz nervös seien, dass in wenigen Stunden die Börse in Tokio eröffnet werde, und dass ein "Nein" völlig verantwortungslos wäre, weil die Folgen unabsehbar seien, dann hat ein Abgeordneter nur noch theoretisch die Möglichkeit, sein Veto einzulegen.

Was kommt nach dieser Erweiterung des Rettungsschirms? Die nächste Erweiterung?

Eine gute Frage! Solange es dabei bleibt, dass wir zwar klare Regelungen haben, für den Fall der Privatinsolvenz oder der Insolvenz von Unternehmen, aber keinerlei international verbindliche Regeln für die Insolvenz von Staaten, steht zu befürchten, dass die Staatengemeinschaft auch in Zukunft mit weiteren Hilfsanforderungen konfrontiert wird. Sollten diese Anforderungen eines Tages – was hoffentlich mit den beabsichtigten Maßnahmen verhindert werden kann – Spanien oder gar Italien anklopfen, dann wäre auch ein erweiterter Rettungsschirm nicht groß genug.

Die Bürger machen sich große Sorgen. Wenn sie sich kritisch äußern, wird dies oftmals mit den Worten honoriert, sie würden von diesen Dingen nichts verstehen. Reicht das aus, um Menschen zu überzeugen und in das europäische Boot zu holen?

Ich bin seit fast 40 Jahren politisch aktiv und seit 17 Jahren Mitglied des Deutschen Bundestages und in einem derart langen Zeitraum hat man eine ganze Menge erlebt. Ich kann mich allerdings an keine Phase erinnern, an der die Diskrepanz zwischen Regierenden und Regierten so groß war, wie in dieser Zeit. Es mag sein, dass die Bevölkerung nicht jedes Detail der geplanten Maßnahme kennt, aber die Menschen haben ein unglaublich feines Gespür dafür, ob die Politik wirklich in der Lage ist, die gravierenden Probleme auf Dauer zu lösen oder ob sie in größter Eile immer wieder neue Entscheidungen treffen muss, um noch Schlimmeres zu verhindern. Anders formuliert: Immer mehr gehen davon aus, dass die Politik in Wahrheit nicht in erster Linie gestaltend agiert, sondern dass sie wechselweise von Märkten oder Banken zu bestimmten Entscheidungen getrieben wird und wenn über 75 Prozent der Deutschen die Ausweitung des Euro-Rettungsschirmes ablehnt, dann kann man diese Haltung nicht mit Hinweis darauf quittieren, die Leute würden nicht so richtig durchblicken.

Haben Bürger, die mit ihrem Vermögen für eine derart extreme Summe bürgen, nicht das Recht auf eine klare Auslegung der Faktenlage?

Natürlich haben die Menschen einen Anspruch auf Offenlegung von allen relevanten Zahlen, Daten und Fakten, unglücklicherweise ändern sich diese Fakten jedoch fast täglich. Ein ganz aktuelles Beispiel: In der letzten Sitzung der CDU/CSUBundestagsfraktion wurde vorgetragen, wir seien deshalb auf einem guten Weg, weil die EZB immer weniger Staatsanleihen aufkaufe. Dies sei ein Indiz dafür, dass die Märkte beruhigt seien. Am nächsten Tag erschien die Nachricht, dass die EZB wieder verstärkt Anleihen aufkaufen würde. Wohlgemerkt: Ich gehe nicht davon aus, dass wir bewusst falsch informiert wurden, allerdings hatte sich die Lage schon wenige Stunden später verändert. Das zeigt, wie fragil die Situation ist.

Viele Bürger fühlen sich angesichts der Euro-Krise und den gewaltigen Summen ohnmächtig, überfordert und vor allem übergangen. Ohnmacht ist das Gegenteil von dem, was eine Demokratie ausmacht. Muss Politik nicht auch hier handeln und den Dialog mit dem Volk suchen?

Wenn man fast täglich mit dreistelligen Milliardenbeträgen konfrontiert wird, dann besteht tatsächlich die Gefahr, dass man das Gespür für Millionen verliert, und das ist durchaus doppelsinnig gemeint. Auf der einen Seite erlebe ich, wie mein Bürgermeister wegen einiger tausend Euro freiwilliger Ausgaben im Haushalt mit dem Landrat feilschen muss, auf der anderen Seite erhöhen wir mal eben den deutschen Anteil an der EFSF auf 211 Milliarden und im ESM übernehmen wir Bürgschaften in Höhe von 168 Milliarden. Den Dialog mit dem Volk suchen genügt nicht, man muss ihn auch finden und dann führen. Alleine in den letzten Tagen habe ich knapp 1000 Zuschriften erhalten und der mit Abstand größte Teil meiner politischen Arbeit besteht ausschließlich in der Beantwortung von Bürgerpost. Hinzu kommen unzählige Gespräche hier in Berlin und im Wahlkreis, mehr ist beim besten Willen nicht möglich.

Wird das Votum im Parlament Ende September in Ihrer Sicht so ausgehen, dass die erneute Erweiterung des Rettungsschirmes mehrheitlich Zustimmung findet? Falls ja - wie fühlen sich dann als verantwortlicher Politiker mit einer solchen Entscheidung?

Die Erweiterung des Rettungsschirmes wird eine breite Parlamentarische Mehrheit finden und ich gehe auch davon aus, dass es eine eigene Mehrheit der Regierungskoalition geben wird. Wenn dann so beschlossen wurde, kann ich nur noch hoffen, dass sich zukünftig meine Befürchtungen nicht bestätigen.

- Das Interview führte Ursula Pidun -

Verweise:
Webseite Wolfgang Bosbach CDU
Wolfgang Bosbach (CDU) im Bundestag
Weitere Interviews

Foto: WoBo.de

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Kann nur zustimmen

A.Schuster (Gast) - 13. Sep, 19:02
dass jeder, der nur ein wenig Kritik an dem Finanzdebakel übt, gleich als Euro-Skeptiker angesehen wird. Es muss doch erlaubt sein, Kritik zu üben, wenn unser Volksvermögen derart verschleudert wird.

Mal umschauen

uwe.werner (Gast) - 13. Sep, 19:08
Am besten mal umschauen im Land. Immer mehr Armutsrenter, zu wenig Geld für Bildung, Hatz-IV-Empfänger im Dauerlebenskampf weil es nur noch Dumpinglöhne gibt.

Im Namen eines vereinten Europas wurde vor nichts zurückgeschreckt nur bleibt das nicht bei "vereint" wenn die Lebensverhältnisse derart abrutschen.Nicht mal mit 50 Cent die Stunde könnten wir mit chinesischen Wanderarbeitern konkurrieren. Wir können nur mit Qualität punkten und die wird nun mal von Mitarbeitern hergestellt, die gut bezahlt werden.

In den letzen 12 Jahren haben viel Politiker unser Land ruiniert und ein Ende ist nicht absehbar

Respekt Herr Bosbach

Rudolph (Gast) - 13. Sep, 19:14
Sie sind einer der wenigen die die Lage erkannt haben.

malte.s. (Gast) - 14. Sep, 08:21

sehe ich auch so

ein sympathischer Politiker, der mit beiden Beinen auf dem politischen Parkett steht!

Hut ab

andrea.sarzig (Gast) - 13. Sep, 19:57
kommt leider selten genug vor,
dass mal jemand ein Veto einlegt.

Rooolfs (Gast) - 13. Sep, 20:01
Die EU ist zu einem Spielcasino geworden und der Croupier grapscht nur noch das Geld ein, dass wir alle mit Fleiß verdient haben. Zum Dank gibt es miserble Jobs, noch miserablere Löhne, Renten zum weinen, Bildung, die das Wort nicht verdient usw.usw. Wo bleiben die Konsequenzen, für die, die das verursacht haben?

lolle123 (Gast) - 13. Sep, 20:05
hab mich schon oft gefragt was nicht stimmt.
wenn so viele derart an einer falschen sache festhalten dann
muss was schiefgelaufen sein. wird jetzt auf unsere kosten
auch noch vertuscht, weil alles viel schlimmer ist, als wir alle ahnen?

Lars12 (Gast) - 14. Sep, 07:30

Albtraum

Das ist keine Traum-EU sonder eine ALBTRAUM-EU, made in Germany

Milliarden

Sandra A. (Gast) - 13. Sep, 20:42
Milliarden, die von anderen erarbeitet wurden, lassen sich leicht verpulvern. Dass es so leicht fält hätte ich dann doch nicht geahnt.

Monster02 (Gast) - 13. Sep, 22:45
Schäuble wiegelt aktuell ab alles sei nicht so schlimm.
Ist ja auch nicht sein Geld,w as da verpulvert wird.

ohne Rücksicht auf Verluste

Nobby M. (Gast) - 14. Sep, 07:29
rücksichtslos wie mit unserem hart erarbeiteten Geld umgegangen wird. Denkt jemand an die., die Land so reicht gemacht haben? Nein!

Lindner (Gast) - 14. Sep, 08:10
Schade, dass es nicht mehr Politiker in der CDU gibt wie Bosbach. Er hat Rückrat und erinnert an Zeiten, als man Politikern noch trauen und etwas zutrauen konnte. Das ist lange her. Nie hatten wir schlechteres politisches Personal wie ab der Schröder-Regierung. Heute ist die Arroganz fast unerträglich.

ach-und-krach (Gast) - 14. Sep, 08:51
wenigsten einer, der mal nachdenkt. Weiter so!

ludwig.bronster/Köln (Gast) - 14. Sep, 08:57
man möchte Politiker am liebsten schütteln dass sie endlich zur Besinnung kommen. So gegen den Willen des Volkes anzugehen, as hat es noch nie zuvor gegeben. Ich bin empört.

Wibke B. (Gast) - 14. Sep, 17:20

Schütteln nutzt nix

schütteln hilft da wenig. Die meisten Politiker wissen nicht, was sie tun.
Hauptsache im Parlament sitzen und Privilegien abgreifen und am liebsten noch einen Eintrag im Geschichtsbuch als Euro-Retter. Das ist alles Schwachsinn.

altertum (Gast) - 14. Sep, 09:12
wer es noch nicht gemerkt hat: für eine EU nach Vorstellung mancher Politiker geben wir alles auf. Schlechte Jobs, kaum noch Rente, etc. Das geht nicht gut auf Dauer. Die Deutschen sind langmütig, aber nicht unendlich.

Einfluss

lollalita (Gast) - 14. Sep, 09:19
Der Einfluss der Bürger liegt auch im 21. Jahrhundert bei null. Es fehlen Volksentscheide und wir werden immer rückschrittlicher. Die Macht der Politiker muss eingeschränkt werden. Sie vertreten nur noch sich selbst, nicht mehr das Volk. Einige,wie Bosbach mal ausgenommen. Aber das sind zu wenige.

springmaus12 (Gast) - 14. Sep, 12:51
da kann man nur hoffen, dass sich noch mehr Abgeordnete anschließen.
Respekt jedenfalls für Bosbach!

rollerückwärts (Gast) - 14. Sep, 13:36
Wenn Poliiker wie Bosbach inzwischen
die Ausnahme sind wissen wir
wo wir gelandet sind.

m.burger (Gast) - 14. Sep, 14:20
bin auch der Meinung, dass Bosbach zu den seltenen Vorzeige-Politikern zählt.
Drücke die Daumen, dass er mehr gehört wird.

Wutbürger (Gast) - 14. Sep, 16:33
Bosbach spricht aus. was lange überfällig ist:
DER DIALOG MIT DEM VOLK

Schließlich zahlen wir die ganze Veranstaltung.
Seit Jahren nehmen wir Nachteile hin, um die EU mit dem
ganzen Apparat anzufüttern. Die Bürger bleiben komplett
auf der Strecke und könne ihre Familien kaum noch ernähren.
Sorgt endlich für ordentliche Verhältnisse!

Murmaler (Gast) - 14. Sep, 19:09
Gutes Interview! Sachliche Fragen, durchdachte Antworten.
So wünscht man sich Politik und Medien.

Mirco S. (Gast) - 14. Sep, 19:30
Glückwunsch dem wackeren Kämpfer. Vielleicht bewirken Bosbachs Bedneken doch noch was.

Murks

veto888 (Gast) - 14. Sep, 19:42
da wird in der Koalition gerade wird kräftig herumgemurkst.
der eine so, er andere so, aber alle ohne Konzept. Na toll!

Haftung

maltev12A (Gast) - 14. Sep, 21:21
Politiker sollten für ihre Arbeit haften. Wie Chirurgen z.B.
Dann wird der Schirm schnell eingeklappt.

Pseudo

Henkelmann (Gast) - 15. Sep, 06:42
diese Pseudoauseinandersetzungen im Vorfel d hat ich für Nonsens und Blenderei. Die Leute sollen denken, es würde gestritten und nachgedacht dabei ist alles lange beschlossen. Mein Vertauen in die Politik ist dauerhaft beschädigt. Da hilgfte eine einzelne dünne Stimme dagegen auch nichts mehr

Meine Hochachtung

Lars.Wenner (Gast) - 15. Sep, 09:23
Meine Achtung vor Bosbach. Viele Nachahmer hat er nicht. Leider!

Mamamia (Gast) - 15. Sep, 11:49
Das EU-Gejaule geht heftig auf den Keks.
Wie wäre es denn wenn die Politiker mal richtig arbeiten?
Viel Show um Nichts ist das.

Feiner Mensch...

Maike.L (Gast) - 15. Sep, 19:52
...der Herr Bosbach und seltenes Exemplar leider.

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Es geht um Wahrheit.
Quote ist was für Loser


- Rainald Götz -


















Dr. Michael Meister (CDU)

Dr. Michael Meister, Stellver-
tretender Vorsitz-
ender der CDU/
CSU-Bundestags-
fraktion über Wirtschafts- und Sozialkompetenz, staatliche Eingriffe und die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft.

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Ottmar Schreiner (SPD)

Der Vorsitzende der Arbeits-
gemeinschaft für Arbeitneh-
merfragen und Bundestags-
abgeordnete spricht über Fehlentwicklungen innerhalb der Hartz IV-Gesetzgebung.

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Stefan Enderle

Der frisch ge-
backene Dipl.-
Ing. "Audiovisu-
elle Medien (FH)" stellt in unserem ausführlichen Interview seinen Film "Kann nicht sein, was nicht sein darf!?" vor und äußerst sich kritisch zu den "alten Medien".

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Dr. Rüdiger Frank

ist Professor für Wirtschaft und Gesellschaft Ostasiens und lehrt an der Universität Wien. Frank zählt zum Kreis der renommiertesten Ostasien-Experten.

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Dr. Werner Kilian

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stan und spricht im Interview über den deutschen Einsatz und die aktuelle, problematische Situation in dieser Region.

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Hans Wall (Wall AG)

Die außer-
gewöhnliche Erfolgsge-
schichte des einstigen Mechanikers, der zu einem der bekann-
testen Werbegiganten Deutsch-
lands aufstieg, begann Ende der 70er Jahre mit einer cleveren und gleichsam ungewöhnlichen Idee.

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